Bewertung:

Raising Steam ist ein Scheibenwelt-Roman von Terry Pratchett, der sich mit Themen wie Fortschritt, Technologie und gesellschaftlichem Wandel befasst, als die Dampfkraft in Ankh-Morpork eingeführt wird. Die Geschichte enthält bekannte Charaktere und eine neue Handlung, in deren Mittelpunkt Moist von Lipwig steht, der die Einführung der Eisenbahn inmitten von Zwergenterrorismus verwaltet. Obwohl die Texte immer noch humorvoll und nachdenklich sind, stellen viele Fans einen Qualitätsabfall im Vergleich zu früheren Werken fest, der auf Pratchetts gesundheitliche Probleme zurückzuführen ist.
Vorteile:Die Fans schätzen die Rückkehr geliebter Figuren und die Auseinandersetzung mit ernsten Themen wie Terrorismus und gesellschaftlichem Wandel. Das Buch ist unterhaltsam und bietet Einblicke in die Entwicklung der Technologie in der Scheibenwelt, und der für Pratchetts Schreiben typische Humor ist immer noch vorhanden.
Nachteile:Kritiker sind der Meinung, dass dem Buch die Tiefe, der Humor und der scharfe Witz früherer Scheibenwelt-Romane fehlt. Viele waren der Meinung, dass die Charakterisierungen nicht stimmten und Pratchetts unverwechselbarer Stil deutlich abgenommen habe, was bei langjährigen Fans zu Enttäuschung führte. Die Handlung wird als eintönig und spannungsarm beschrieben, und manche meinen, dass es sich eher um eine Sammlung von Vignetten als um eine zusammenhängende Geschichte handelt.
(basierend auf 2484 Leserbewertungen)
Raising Steam - (Discworld novel 40)
Für Moist von Lipwig, Schwindler, Hochstapler und (natürlich) Chef der Königlichen Bank und Post, ist alles anders.
Eine dampfende, klappernde neue Erfindung, die von Dick Simnel, dem Mann mit der flachen Mütze und dem Rechenschieber, vorangetrieben wird, zieht eine staunende Menge an - darunter auch einige besonders eifrige junge Männer, die mit Notizblöcken und sehr vernünftiger Regenkleidung ausgestattet sind.