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Stories of William Tell and His Friends: Told to the Children
Farbige Ausgabe. Illustriert von I.
L. Gloag. Die Legende von Wilhelm Tell erhält in dieser wunderbaren Nacherzählung von H.
E.
Marshall, dem Meister der Erzählung, eine neue Bedeutung. Wilhelm Tell ist der Volksheld der Schweiz, dessen Heldentaten erstmals in einer Schweizer Chronik aus dem fünfzehnten Jahrhundert aufgezeichnet wurden.
Jahrhundert aufgezeichnet wurden. Tells Geschichte spielt in der Zeit der ersten Schweizer Eidgenossenschaft und ist Teil des Unabhängigkeitskampfes des Alpenlandes gegen das Heilige Römische Reich. Der Legende nach liess Gessler, ein neu ernannter österreichischer Herrscher zweier Regionen, auf dem Dorfplatz seinen Hut auf einer erhöhten Stange aufstellen und befahl allen Bürgern, sich vor ihm zu verbeugen.
Als Tell sich weigerte, sich vor dem Hut zu verbeugen, befahl Gessler, Tells Sohn zu ergreifen. Der tyrannische Herrscher forderte Tell auf, seinem Sohn einen Apfel vom Kopf zu schießen, sonst würden beide hingerichtet werden. Tell wagte den Schuss und hatte Erfolg.
In der Folge ereigneten sich zahlreiche Zwischenfälle, die zur Ermordung Gesslers führten, einer Tat, die den Schweizer Aufstand auslöste. Es gibt keine wirklichen Beweise dafür, dass Wilhelm Tell tatsächlich existiert hat oder dass die in der Legende geschilderten Ereignisse stattgefunden haben.
Marshall spricht dies in ihrer Einleitung so an: "Manche Leute behaupten, Wilhelm Tell habe nie gelebt. Sollen sie doch das Rtli, die Tellsplatte, den Hohlweg besuchen und sich fragen, ob Tell in den Herzen seiner Landsleute lebt oder nicht.".