Bewertung:

Joker Moon ist ein sehr polarisierender Eintrag in die Wild Cards-Reihe, der für seine emotionale Tiefe und seine Verbindungen zur übergreifenden Geschichte der Serie gelobt wird, während er für seinen langsamen Start und vermeintliche Schwächen bei der Charakterentwicklung und dem Zusammenhalt der Handlung kritisiert wird.
Vorteile:Die Leserinnen und Leser schätzen die emotionale Tiefe und die melancholischen Themen und würdigen es als einen schönen Rückblick auf die Geschichte der Serie und einen ergreifenden Abschied von den Hauptfiguren. Positiv hervorgehoben werden auch die Schreibqualität und die Verbindungen zwischen den Charakteren in der Zusammenstellung. Fans der Serie finden sie ansprechend, und viele erkennen, dass sie als passender Abschluss der Gesamtgeschichte dienen könnte.
Nachteile:Kritiker weisen auf einen langsamen Anfang, einen Mangel an kohärenten Handlungssträngen und eine schwache Charakterentwicklung hin und bezeichnen einige Figuren als zweidimensional. Es gibt Hinweise auf Handlungslücken und Enttäuschung über die Behandlung einer geliebten Figur. Für neue Leser könnte es eine besondere Herausforderung sein, und einige Fans haben darauf hingewiesen, dass es das schwächste Buch der Reihe ist.
(basierend auf 12 Leserbewertungen)
Joker Moon: A Wild Cards Novel
In George R. R. Martins nächstem Wild Cards-Abenteuer folgen wir Aarti, dem Mondmädchen, das sich astral auf die Oberfläche des Mondes projizieren und Projektionen auf die Mondlandschaft malen kann.
Theodorus war ein Träumer.
Als Kind träumte er von Flugzeugen, Raketen und dem Weltraum. Als der Joker-Virus ihn befiel und in einen monströsen, tonnenschweren Schneckenzentaur verwandelte, schienen seine Kindheitsträume unerreichbar, aber ein Witherspoon lässt sich nicht so leicht besiegen. Jahre und Jahrzehnte vergingen, Theodorus wurde erwachsen und kam zu seinem Glück... aber sein Traum blieb bestehen.
Doch wenn er jetzt in den Nachthimmel blickte, sah er mehr als nur den Mond... er sah eine Heimat für die Joker, einen Zufluchtsort, an dem sich die ausgestoßenen Kinder der Wild Card einen eigenen Platz schaffen konnten, sicher vor Hass und Leid. Ein unmöglicher Traum, sagten einige. Andere, beunruhigt von der Aussicht, setzten ihre ganze Macht ein, um sich ihm zu widersetzen. Theodorus blieb hartnäckig...
ohne zu ahnen, dass der Mond bereits bewohnt war. Und das Mondmädchen wollte keine Gesellschaft.