Bewertung:

Das Buch schildert aus erster Hand die Erfahrungen von Colonel Cary Owtram als kommandierender Offizier in einem japanischen Kriegsgefangenenlager während des Zweiten Weltkriegs. Es bietet Einblicke in die Härten, mit denen die Kriegsgefangenen konfrontiert waren, einschließlich der harten Bedingungen, der mageren Verpflegung und des Kampfes ums Überleben. Während viele Leser das Buch fesselnd und informativ fanden, kritisierten andere, dass es zu milde sei, insbesondere aus der Perspektive des Autors als Offizier, wodurch die wahren Schrecken, die die Soldaten erlebten, möglicherweise heruntergespielt würden.
Vorteile:Detaillierter und fesselnder Bericht aus erster Hand über das Leben als Kriegsgefangener, fesselnde Erzählung, bietet Einblicke in die Kameradschaft und das Überleben, gut geschrieben mit einem guten Lesefluss, inspirierend und lehrreich, enthält persönliche Überlegungen und zusätzlichen Kontext von den Töchtern des Autors.
Nachteile:⬤ Einige fanden den Ton zu mild oder untertrieben und meinten, dass er die Schrecken der Gefangenschaft herunterspielt
⬤ die positive Darstellung der Erfahrungen des Autors führte zu Enttäuschung bei denjenigen, die einen erschütternden Bericht aus der Sicht eines normalen Soldaten erwartet hatten
⬤ mehrere Leser fanden den Bericht zu sanktioniert oder ähnlich wie ein Ferienlager.
(basierend auf 67 Leserbewertungen)
1,000 Days on the River Kwai: The Secret Diary of a British Camp Commandant
Nach seiner Gefangennahme in Singapur und dem Transport zur berüchtigten burmesischen Eisenbahn wurde Colonel Cary Owtram zum britischen Lagerkommandanten in Chungkai, einem der größten Kriegsgefangenenlager, ernannt.
Viele ehemalige Gefangene bezeugten seinen mentalen und physischen Mut, mit dem er die Kriegsgefangenen vor den schlimmsten Exzessen ihrer Entführer schützte. Darüber hinaus ist klar, dass Owtram eine große Verantwortung für die ihm unterstellten Menschen und das tägliche Trauma des Umgangs mit den unberechenbaren Japanern trug.
Die Erinnerungen seiner Familie ergänzen diese Memoiren und zeigen anschaulich die Qualen und Sorgen der Familienmitglieder, die in der Heimat warteten.