Bewertung:

Charles Emmersons „1913: Auf der Suche nach der Welt vor dem Ersten Weltkrieg“ bietet eine detaillierte Erkundung der Welt kurz vor dem Ersten Weltkrieg, wobei verschiedene Weltstädte und ihre sozialen, wirtschaftlichen und politischen Landschaften untersucht werden. Das Buch bietet einen umfassenden Einblick in die Mentalität der damaligen Zeit, stellt sie den späteren Verwüstungen des Krieges gegenüber und zeigt Parallelen zu heutigen Themen auf.
Vorteile:Das gut geschriebene und fesselnde Buch bietet ein reichhaltiges, vielfältiges Bild der globalen Städte im Jahr 1913 und beleuchtet die historischen Parallelen zur heutigen Welt. Es vermeidet erfolgreich eine teleologische Erzählung und konzentriert sich stattdessen auf die kulturellen und politischen Kontexte der Zeit. Die Perspektiven der verschiedenen Städte bieten einen fesselnden Reisebericht, der sowohl informativ als auch erhellend ist.
Nachteile:Einige Leser empfanden Teile des Buches als langatmig und übermäßig detailliert, wobei bestimmte Gebiete weniger Aufmerksamkeit erhielten als andere. Die geografische Gliederung des Buches kann sich mäandernd anfühlen, und es hält sich möglicherweise nicht strikt an eine ausschließliche Konzentration auf das Jahr 1913, was zu einer gewissen Verwirrung über das zentrale Thema führt. Darüber hinaus kann der Rückgriff auf englischsprachige Quellen den Umfang des Buches einschränken.
(basierend auf 134 Leserbewertungen)
1913 - The World before the Great War
Wenn Downton Abbey immer noch Ihr Bild davon prägt, wie Großbritannien an der Schwelle zum Ersten Weltkrieg aussah, könnte 1913 ein nützliches Korrektiv sein“ Scotsman2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkriegs zum hundertsten Mal.