Bewertung:

Das Buch bietet eine zum Nachdenken anregende und detaillierte Untersuchung der bedeutenden Ereignisse und kulturellen Veränderungen des Jahres 1997 in Großbritannien. Es ist fesselnd und bietet neue Einblicke in den Einfluss der Medien, Ethnie, Politik und Popkultur. Die Leser schätzen die Mischung aus Ernsthaftigkeit und Spaß sowie die zugängliche Analyse.
Vorteile:Gut recherchiert und aufschlussreich, fesselnde Erzählung, zum Nachdenken anregende Themen, nachvollziehbare Analyse, starker kultureller und politischer Kommentar, empfohlen für das Verständnis zeitgenössischer Themen.
Nachteile:In den Rezensionen wurden keine spezifischen Nachteile erwähnt.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
1997: The Future That Never Happened
Wunderschön geschrieben, brillant aufschlussreich“.
Owen Jones.
Tony Blair und Noel Gallagher schütteln sich in Nr. 10 die Hände. Saatchis YBAs, die die internationale Kunstwelt in Flammen setzen. Geri Halliwell in einem Union-Jack-Kleid. Eine Zeit der Lebendigkeit und des Optimismus, in der das Land durch die Hoffnung auf eine bessere und hellere Zukunft geeint war. Warum also ist diese Zukunft zwanzig Jahre später nicht eingetreten?
Richard Power Sayeed wirft einen provokanten Blick auf dieses epochale Jahr und argumentiert, dass die dunklen Unterströmungen jener Zeit ein weitaus nachhaltigeres Vermächtnis hinterlassen haben als der Marketing-Gag von „Cool Britannia“. Er zeigt, wie der Umgang mit der Stephen-Lawrence-Untersuchung eine neue Art von Rassismus einleitete. Wie der Feminismus-lite von 'Girl Power' den Sexismus verstärkte. Und wie die Versprechen von New Labour das Land zerrissener denn je zurückließen.
Dieses lebendige, reichhaltige und aufrüttelnde Buch untersucht, warum 1997 ein Wendepunkt für die britische Kultur und Gesellschaft war - weg von einer gerechteren, helleren Zukunft und auf dem Weg zu unserem heutigen Unbehagen.