491 Tage: Häftling Nummer 1323/69

Bewertung:   (4,4 von 5)

491 Tage: Häftling Nummer 1323/69 (Winnie Madikizela-Mandela)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

In den Rezensionen wird der Einblick in das Leben und die Kämpfe Winnie Mandelas, die als zentrale Figur im südafrikanischen Kampf gegen die Apartheid dargestellt wird, sehr geschätzt. Während einige Rezensenten die emotionale Wirkung und den pädagogischen Wert des Buches hervorhoben, kritisierten andere den Schreibstil und die Struktur des Buches.

Vorteile:

Bietet tiefe Einblicke in Winnie Mandelas persönliche Kämpfe und ihr Heldentum
emotionale und lehrreiche Lektüre
enthält zusätzliches Material wie persönliche Briefe, die das Verständnis für ihre Beziehung zu Nelson Mandela verbessern
gewinnt neuen Respekt für ihren Charakter und ihre Beiträge zum Kampf.

Nachteile:

Nicht gut geschrieben im Vergleich zu Nelson Mandelas Autobiographie
einige Teile, besonders die Briefe, sind verwirrend und stören den Fluss der Erzählung
wurde als enttäuschend in der Schreibqualität beschrieben.

(basierend auf 10 Leserbewertungen)

Originaltitel:

491 Days: Prisoner Number 1323/69

Inhalt des Buches:

In einer eiskalten Winternacht stürmte die südafrikanische Sicherheitspolizei am 12. Mai 1969 wenige Stunden vor Sonnenaufgang das Haus von Winnie Madikizela-Mandela, Aktivistin und Ehefrau des inhaftierten Nelson Mandela, in Soweto und verhaftete sie im Beisein ihrer beiden kleinen Töchter, die damals neun und zehn Jahre alt waren.

Sie wurde zusammen mit anderen Anti-Apartheid-Aktivisten unter Berufung auf Abschnitt 6 des Terrorismusgesetzes verhaftet, der es der Sicherheitspolizei ermöglicht, Personen so lange festzuhalten und zu verhören, wie sie es wünschen. Sie hatte keine Ahnung, wohin man sie brachte und was mit ihren Kindern geschehen würde. Für Winnie Mandela war dies der Beginn von 491 Tagen Haft und zwei Prozessen.

Einundvierzig Jahre nach Winnie Mandelas Freilassung am 14. September 1970 überreichte ihr Greta Soggot, die Witwe eines der Verteidiger aus den Prozessen von 1969/70, einen Stapel Papiere, darunter ein Tagebuch und Notizen, die sie während ihrer Haft, die meiste Zeit in Einzelhaft, geschrieben hatte. Das Wiederauftauchen dieser Papiere weckte in Winnie lebhafte und schreckliche Erinnerungen und enthüllte für uns alle ein einzigartiges und persönliches Stück südafrikanischer Geschichte.

491 Tage: Prisoner Number 1323/69 (Gefangene Nummer 1323/69) zeigt der Welt Winnie Mandelas bewegendes und fesselndes Tagebuch zusammen mit einigen der Briefe, die damals zwischen mehreren Betroffenen geschrieben wurden, darunter Winnie und Nelson Mandela, der damals selbst fast sieben Jahre lang auf Robben Island inhaftiert war.

Die Leser erhalten einen Einblick in die Brutalität, die sie erlebte, in ihre tiefe Verzweiflung, aber auch in ihre Widerstandsfähigkeit und ihren Trotz unter extremem Druck. Die junge Ehefrau und Mutter überlebte 491 Tage in Haft und war entschlossen, den Kampf für die Freiheit fortzusetzen.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780821421017
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2014
Seitenzahl:264

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