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Adventure in Art
1930 eröffnete die bahnbrechende Galeristin Lucy Wertheim die Wertheim Gallery in London. Wertheim stellte die etablierten Konventionen der Kunstszene in Frage.
Sie war eine Frau ohne formale Kunstausbildung, die sich von ihrer Intuition und der Überzeugung leiten ließ, dass junge britische Künstler die gleichen Chancen haben sollten wie ihre europäischen Kollegen.
Adventure in Art ist Lucys Autobiografie aus dem Jahr 1947, die die Geschichte ihrer Karriere in der Ära der britischen Moderne erzählt. Die Neuauflage von Unicorn erscheint zeitgleich mit der kommenden Towner Eastbourne-Ausstellung A Life in Art: Lucy Wertheim & Reuniting the Twenties Group (Sommer 2022), bringt dieses Buch einem zeitgenössischen Publikum die Irrungen und Wirrungen einer wichtigen Akteurin in der männerdominierten Kunstwelt der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts nahe. Lucy Wertheims scharfes Auge und ihr Geschäftssinn trugen dazu bei, große Namen wie Christopher Wood, Alfred Wallis, Cedric Morris, Henry Moore und Frances Hodgkins in den Mainstream zu bringen.
Mit drei in Auftrag gegebenen Essays - der erste von Frances Spalding (Lucy Wertheim - Her Gallery in Context)
der zweite von Ariane Banks (Lucy Wertheim - Eine Pionierin und ihre Zeitgenossen)
Die dritte Ausgabe von Karen Taylor, der Kuratorin für Sammlungen und Ausstellungen von Towner Eastbourne (Lucy Wertheim - Ihr "Einundvierzigjähriges Experiment" (1930-71)), bringt nicht nur Lucy Carrington Wertheims Worte und Taten wieder ins Bewusstsein, sondern veröffentlicht auch über 70 Kunstwerke, von denen viele in der Ausstellung von Towner Eastbourne zu sehen sind, sowie neu fotografierte Ephemera aus dem umfangreichen Archiv des Estate. Zusammen werden diese Ausstellung und dieses Buch die gängige Darstellung grundlegend verändern und eine vernachlässigte Ecke der Kunstgeschichte des mittleren zwanzigsten Jahrhunderts beleuchten....