Bewertung:

Das Buch „But for Birmingham“ bietet einen detaillierten Bericht über die Bürgerrechtsbewegung in Birmingham und ihre Bedeutung in der Zeit der Bürgerrechte. Es enthält ausführliche Zitate und Einblicke von verschiedenen Personen, die an den Ereignissen beteiligt waren, und unterstreicht die Auswirkungen des Kampfes für Menschenrechte und Menschenwürde.
Vorteile:Sehr detailliert und gut recherchiert, bietet es tiefe Einblicke in die Bürgerrechtsbewegung von Birmingham, zeigt mehrere Perspektiven auf, gilt als zentral für das Verständnis des Konflikts und wird als Pflichtlektüre empfohlen.
Nachteile:Keine explizite Erwähnung in den Rezensionen.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
But for Birmingham: The Local and National Movements in the Civil Rights Struggle
Birmingham war der Schauplatz einiger der dramatischsten und wichtigsten Momente in der Geschichte des Bürgerrechtskampfes. In dieser anschaulichen Erzählung zeichnet Glenn Eskew die Entwicklung des gewaltfreien Protests in der Stadt nach und konzentriert sich dabei besonders auf die manchmal problematische Überschneidung der lokalen und nationalen Bewegungen.
Eskew beschreibt das sich wandelnde Gesicht der Bürgerrechtskampagne in Birmingham, von der Politik der Anpassung durch die schwarze Bourgeoisie der Stadt in den 1950er Jahren bis zu Fred L. Shuttlesworths bahnbrechendem Einsatz gewaltfreier direkter Aktionen gegen die Rassentrennung in den späten 1950er und frühen 1960er Jahren.
Im Jahr 1963 wandte sich die nationale Bewegung in der Person von Martin Luther King Jr. nach Birmingham. Die landesweite Empörung über den Einsatz von Hunden und Feuerwehrschläuchen gegen die Demonstranten durch Polizeipräsident Bull Connor gab den Anstoß zur Verabschiedung des Bürgerrechtsgesetzes von 1964.
Paradoxerweise hat der große Sieg in den Straßen von Birmingham jedoch vielen schwarzen Bürgern der Stadt wenig gebracht, meint Eskew. Die Absage der Protestmärsche, bevor eindeutige Erfolge erzielt worden waren, hinterließ bei Shuttlesworth das Gefühl, betrogen worden zu sein, obwohl King einen persönlichen Sieg für sich beanspruchte. Zwar wurden Afroamerikaner in die Führung der Stadt aufgenommen, doch die Art und Weise, wie die Macht ausgeübt wurde - und für wen - blieb im Wesentlichen unverändert.