
Border Abolitionism: Migrants' Containment and the Genealogies of Struggles and Rescue
Ausgehend von einer abolitionistischen Perspektive bietet dieses Buch eine grundlegende Kritik an der Migrations- und Grenzpolitik und stellt die Unterscheidung zwischen Migranten und Bürgern in Frage. Dies ist das einzige Buch, das die Debatten über die Abschaffung des Freiheitsentzugs und die kritische Migrationsliteratur zusammenführt.
Es untersucht die vielfältigen Formen der Internierung und Inhaftierung von Migranten in Europa und untersucht, wie diese im Namen des Schutzes von Migranten gerechtfertigt werden. Es wird argumentiert, dass das kollektive Gedächtnis vergangener Kämpfe teilweise die aktuellen Solidaritätsbewegungen zur Unterstützung von Migranten beeinflusst hat.
Zu einer fundierten Kritik der Migrationspolitik gehört es, die Vorstellung in Frage zu stellen, dass die Rechte von Migranten zu Lasten der Bürger gehen. Ein abolitionistischer Ansatz in Bezug auf Grenzen bedeutet, dass das Recht auf Mobilität als Teil des Kampfes für das Gemeingut betrachtet wird.