Bewertung:

Das Buch bietet eine wissenschaftliche und detaillierte Geschichte der Beziehung des Pferdes zum Menschen, wobei der Schwerpunkt auf dem europäischen Kontext liegt. Obwohl es gut recherchiert und mit interessanten Fakten gefüllt ist, empfinden viele Leser es als zu dicht und eurozentrisch und vermissen eine globalere Perspektive. Der Schreibstil und die Themen wurden als abstoßend, sexistisch und übermäßig düster in ihrer Darstellung der historischen Rolle des Pferdes kritisiert.
Vorteile:⬤ Akribisch recherchiert und detailliert
⬤ bietet tiefe Einblicke in die historische Beziehung zwischen Pferden und Menschen
⬤ wertvoll für ernsthafte Pferdeliebhaber und Wissenschaftler
⬤ gefüllt mit faszinierenden Informationen
⬤ hat das Potenzial, viel über die Geschichte des Pferdes aus verschiedenen Blickwinkeln wie Kunst und Kriegsführung zu vermitteln.
⬤ Dicht und schwierig zu lesen für Gelegenheitsleser
⬤ stark eurozentrischer Fokus
⬤ oft düstere Darstellungen der Behandlung von Pferden
⬤ einige Ungenauigkeiten und Rückgriff auf veraltete Quellen
⬤ Kritik an sexistischer Sprache und Themen
⬤ grafische Illustrationen, die manche als unentgeltlich oder verstörend empfinden
⬤ könnte diejenigen nicht ansprechen, die eine leichtere oder positivere Sicht auf Pferde suchen.
(basierend auf 39 Leserbewertungen)
Farewell to the Horse - The Final Century of Our Relationship
THE SUNDAY TIMES HISTORY BOOK OF THE YEAR 2017 „Eine wunderschöne und nachdenkliche Erkundung der Rolle des Pferdes bei der Erschaffung unserer Welt“ James Rebanks „Schillernd, aufregend... ein Buch wie dieses haben Sie noch nie gelesen...
eine neue Art, Geschichte zu betrachten“ Observer Die Beziehung zwischen Pferden und Menschen ist uralt, tiefgründig und komplex. Jahrtausendelang lieferten Pferde die Kraft und Schnelligkeit, die den Menschen fehlte. Die Art und Weise, wie wir reisten, Landwirtschaft betrieben und kämpften, wurde von den Bedürfnissen dieser außergewöhnlichen Tiere bestimmt.
Und dann, im 20.
Jahrhundert, wurden die Verbindungen plötzlich unterbrochen, und die Millionen von Pferden, die unser Dasein teilten, verschwanden fast und fristeten auf Rennbahnen und in Ponyclubs ein kümmerliches Dasein. Der Abschied vom Pferd ist eine fesselnde, brillant geschriebene und bewegende Auseinandersetzung mit dem, was Pferde einst für uns bedeuteten.
Städte, Ackerland und ganze Industriezweige wurden einst von den Bedürfnissen der Pferde ebenso geprägt wie von denen der Menschen. Der Einsatz von Pferden war bei unzähligen historischen Ereignissen von grundlegender Bedeutung. Sie wurden gemeißelt, gemalt, geliebt und bewundert; sie wurden geprügelt, misshandelt und schrecklichen Gefahren ausgesetzt.
Vom Römischen Reich bis zum Napoleonischen Reich musste jeder Welteroberer auf einem Pferd dargestellt werden. Tolstoi schätzte einmal, dass er insgesamt etwa neun Jahre seines Lebens auf dem Rücken der Pferde verbracht hat. Ulrich Raulffs Buch, in Deutschland ein Bestseller, ist ein großartiges Denkmal für das unendlich vielfältige Wesen, das so oft unser Schicksal geteilt und geprägt hat.