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Intention, Character, and Double Effect
Der Grundsatz der doppelten Wirkung hat eine lange Geschichte, die von scholastischen Disputen über Selbstverteidigung und Skandal bis zu aktuellen Debatten über Terrorismus, Folter, Euthanasie und Abtreibung reicht.
Obwohl der Grundsatz weithin diskutiert wird, ist er nach wie vor kaum bekannt. In Intention, Character, and Double Effect (Absicht, Charakter und doppelte Wirkung) verbindet Lawrence Masek theoretische und angewandte Fragen zu einer systematischen Verteidigung des Prinzips, die nicht auf Appelle an Autoritäten oder Intuitionen über Fälle angewiesen ist.
Masek argumentiert, dass Handlungen falsch sein können, weil sie den Charakter des Handelnden verletzen, und dass man die Perspektive des Handelnden berücksichtigen muss, um festzustellen, welche Wirkungen der Handelnde beabsichtigt. Diese Verteidigung des Prinzips klärt gängige Verwirrungen auf und überwindet die Einwände der Kritiker, einschließlich der Verwirrungen über Trolley- und Transplantationsfälle und der Einwände der Neurowissenschaften und der Moralpsychologie. Dieses Buch wird für Wissenschaftler und Studenten verschiedener Fachrichtungen interessant sein, darunter Moralphilosophie, Handlungstheorie, Moraltheologie und Moralpsychologie.
Durch die Erörterung aktueller ethischer Fragen und die sparsame Verwendung von Fachjargon eignet sich das Buch für Grund- und Aufbaustudiengänge in angewandter Ethik. Der Anhang fasst die wichtigsten Fälle zusammen, die zur Veranschaulichung oder zur Kritik des Prinzips der doppelten Wirkung herangezogen wurden.