Bewertung:

In den Rezensionen wird „Gottes Weisheit und Macht“ von Jerome Zanchius für seine gründliche Behandlung der Lehren von den göttlichen Attributen und der absoluten Vorherbestimmung gelobt. Die Leser loben Zanchius für seine klare und logische Darstellung komplexer theologischer Konzepte, insbesondere in Bezug auf Gottes Souveränität und die Beziehung zwischen göttlichem Vorherwissen und menschlicher Verantwortung. Das Buch gilt als wichtiger klassischer Text, der in der reformierten Theologie Resonanz findet, und wird allen empfohlen, die sich für die Lehre von der Prädestination interessieren.
Vorteile:⬤ Umfassende und logisch geordnete Darstellung der Prädestination.
⬤ Klare Darstellung von Gottes Souveränität in Bezug auf die menschliche Erfahrung.
⬤ Respektvoller Umgang mit komplexen theologischen Fragen, einschließlich der Existenz des Bösen.
⬤ Fördert das Verständnis wichtiger reformierter Lehren.
⬤ Glaubwürdigkeit durch historischen Kontext und Verweise auf andere Theologen wie Calvin und Luther.
⬤ Einige Leser könnten Teile der Argumentation nicht überzeugend finden.
⬤ Die dargelegte Lehre könnte für diejenigen, die mit der reformierten Theologie nicht vertraut sind, umstritten sein, was zu einer möglichen Ablehnung führen könnte.
⬤ Sie könnte nicht mit dem Glauben aller christlichen Konfessionen übereinstimmen, was den Leserkreis einschränken könnte.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Absolute Predestination
"In dem auch wir zum Erbe auserwählt sind, da wir vorherbestimmt sind nach dem Vorsatz dessen, der alles nach dem Ratschluss seines Willens wirkt" (Epheser 1:11)
Zanchius (1516-1590) schuf seinen zeitlosen Klassiker als Antwort auf die Anfechtungen derjenigen, die Gott hartnäckig beschuldigten, der Urheber der Sünde zu sein, weil er in der Heiligen Schrift sagt, dass er alle Dinge, die geschehen, vorherbestimmt hat. Seine Antwort ist unwiderlegbar.
Auf den ersten zweiundvierzig Seiten wird Gott so beschrieben, wie er sich in seinem heiligen Wort offenbart. Er ist allwissend und allmächtig. Er ist vollkommen und unwandelbar. Da er in der Ewigkeit allein war, beschloss er, ein Universum zu schaffen und dieses Universum mit Wesen seiner Wahl zu besetzen. Er sah den gesamten Ablauf der Ereignisse und die Personen, die diese Ereignisse ausführen würden, vor sich, und da er alle Dinge im Voraus vollständig festgelegt hatte, bestimmte er alle Dinge, die geschehen sollten. Nachdem die Unterscheidungen in Seinem eigenen Geist festgelegt waren, hat Er in einem einzigen Willensakt alle Dinge "nach dem Ratschluss Seines Willens" vorherbestimmt.
Anschließend geht der Autor auf das Thema der Prädestination ein. Das Wort bedeutet: "im Voraus mit sich selbst überlegen, wie man handeln soll, und als Folge dieser Überlegung festlegen, vorherbestimmen, wo und wann, wie und von wem etwas getan werden soll, und zu welchem Zweck es getan werden soll. Wer sonst als Gott ist in der Lage, alle Ereignisse in Zeit und Ewigkeit sowohl zu erdenken als auch zu ordnen?
Dieses Buch ist nicht nur gut durchdacht, sondern wird auch durchgängig durch die Heilige Schrift gestützt und belegt. Es wird überdeutlich gemacht, dass der Mensch aufgrund der ewigen Vorherbestimmung Gottes sich nicht vom Bösen freisprechen kann. Gott lässt allen Menschen die Freiheit des Willens, aber in ihrer totalen Verderbtheit entscheiden sich alle dafür, nur das zu wollen, was in den Augen Gottes böse ist. Denn,.
"Gott wird nicht durch das Böse versucht, und er versucht niemanden. Aber ein jeder wird von seinen eigenen Begierden versucht, indem er sich verführen lässt und sich verführen lässt.