
Absolutist Attachments: Emotion, Media, and Absolutism in Seventeenth-Century France
In A bsolutist Attachments deckt Chlo Hogg die affektiven und medialen Verbindungen auf, die den Absolutismus Ludwigs XIV. prägten.
Anhand von Literatur, Malerei, Stichen, Korrespondenz und der aufkommenden periodischen Presse diagnostiziert Hogg die Emotionen, die die gefühlsbetonten Subjekte und Öffentlichkeiten des Absolutismus schufen. Die Untertanen Ludwigs XIV. erforschten neue Arten von affektiven Beziehungen zu ihrem Herrscher, indem sie sich mit dem König in Handlungen des ästhetischen Urteils, der zärtlichen Gefühle oder der "Aktualität" der aufkommenden gedruckten Nachrichtenkultur verbanden.
Solche alternativen Formen der Verbundenheit setzten dem hegemonialen Modell des Königtums, das durch göttliches Recht, Staatsräson oder korporative Treue und Privilegien aufrechterhalten wurde, subjektorientierte Bindungen und Praktiken entgegen. Absolutist Attachments entdeckt das alternative politische und kulturelle Erbe des Absolutismus - nicht das Spektakel eines ungebundenen Königs, sondern die bindenden Verbindungen seiner Untertanen.