Bewertung:

Das Buch „Acht Frauen, zwei Model Ts und der amerikanische Westen“ erzählt von der abenteuerlichen Reise von acht jungen Frauen, die 1924 von Iowa an die Westküste reisten. Durch eine Mischung aus persönlichen Geschichten, Memoiren und historischen Berichten zeichnet die Autorin Joanne Wilke ein lebendiges Bild der Herausforderungen, denen sich diese Frauen in ihren Model Ts stellten, während sie eine Ära mit minimaler Straßeninfrastruktur erkundeten. Die Rezensenten schätzen die historische Perspektive und den Abenteuergeist, auch wenn einige den Schreibstil als mangelhaft empfinden.
Vorteile:Das Buch ist ein intimer Bericht aus erster Hand über die Geschichte, der den Mut und die Unabhängigkeit der jungen Frauen zeigt. Es enthält interessante Beschreibungen von Reisen zu Beginn des 20. Jahrhunderts, hebt die Bedeutung persönlicher Erzählungen in Form von Briefen und Tagebüchern hervor und bietet einen nostalgischen Blick auf eine vergangene Ära. Vielen Lesern gefiel das Gefühl von Abenteuer und Verbundenheit mit der Vergangenheit, das das Buch hervorruft.
Nachteile:Einige Rezensenten bemängelten den unzusammenhängenden Schreibstil und den Mangel an detaillierten Beschreibungen der Sehenswürdigkeiten, denen man auf der Reise begegnet. Die Erzählung springt zwischen den Generationen, was einige als unbefriedigend empfanden. Einige zogen eine fiktionalisierte Darstellung vor, die Lücken in Bezug auf die Persönlichkeiten der Frauen und ihre Erfahrungen schließen könnte.
(basierend auf 13 Leserbewertungen)
Eight Women, Two Model Ts, and the American West
Im Jahr 1924 fuhren acht junge Frauen in zwei Model T Fords durch den amerikanischen Westen.
In neun Wochen legten sie mehr als neuntausend unbefestigte Meilen auf einem ausgedehnten Autocamping-Trip durch sechs Nationalparks zurück, „ohne einen Mann oder ein Gewehr dabei zu haben“. Es war die Ära der Flapper, aber dieses Buch erzählt die Geschichte einer Gruppe von Bauernmädchen, die sich während ihres Studiums am Teacher's College in Iowa kennenlernten und die den „Drang hatten, etwas zu sehen“.
Acht Frauen“ ist eine Mischung aus mündlich überlieferter und geschriebener Geschichte, Abenteuern, Memoiren und Herzensangelegenheiten und erzählt von gewöhnlichen Menschen, die Außergewöhnliches leisten. Das Buch, das die Aufsätze einer Enkelin mit Familiengeschichten und Anekdoten von der Reise im Jahr 1924 verwebt, porträtiert vier Generationen von Frauen, die vom Norwegen des 19. Jahrhunderts bis zum heutigen Iowa reichen, und lässt sie durch den Westen der Vereinigten Staaten ziehen, wo die Gefahren und praktischen Aspekte des Reisens mit dem Auto die familiären Bindungen bekräftigen und gleichzeitig die individuelle Freiheit feiern.
Joanne Wilkes Arbeiten sind in den Anthologien Crazy Woman Creek: Women Rewrite the American West und Leaning into the Wind: Women Write from the Heart of the West erschienen. Außerdem hat sie Beiträge für das Montana Quarterly, die Pacific Review und den Christian Science Monitor verfasst.