Bewertung:

Das Buch ist ein fesselnder Bericht aus erster Hand über die Erfahrungen der Autorin mit Sepsis und Meningitis auf der Intensivstation und bietet tiefe Einblicke in die psychischen und physischen Probleme der Patienten. Es unterstreicht die Bedeutung der Unterstützung durch die Familie und die manchmal surrealen Erfahrungen der Patienten auf der Intensivstation. Insgesamt fanden die Leser das Buch sowohl faszinierend als auch sehr lesenswert.
Vorteile:Es ist fesselnd und packend erzählt, gibt einen Einblick in die Psyche des Patienten, informiert über medizinische Verfahren und ihre Auswirkungen, hebt die Bedeutung der Unterstützung durch die Familie hervor und ist schnell zu lesen.
Nachteile:Einige Leser könnten die Thematik aufgrund der anschaulichen Art der beschriebenen Erlebnisse als beunruhigend empfinden, und das Buch ist möglicherweise nicht für Personen geeignet, die empfindlich auf die Darstellung von Traumata und Krankheiten reagieren.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Eight Seconds of MenB: Meningitis - Sepsis. A Journey of the Someone Else
Ein detaillierter Bericht über eine höchst traumatische Zeit, in der eine aufmerksame und fürsorgliche Familie, ein professionelles Krankenhausteam und der Patient selbst einen Kampf um das Leben aufgenommen haben. Die Geschichte beginnt mit einem dramatischen Erwachen in einem Krankenhausbett, bei dem der Patient zunächst keine Ahnung hat, warum er dort liegt, und keine Vorstellung davon hat, wie lange die Menschen um ihn herum bereits darum kämpfen, sein Leben zu retten.
Das Buch beschreibt den Schrecken und die Verwirrung der Halluzinationen und die Eingriffe, Schmerzen und Unannehmlichkeiten der Behandlungen und Verfahren, die während eines langen und ungewissen Krankenhausaufenthalts durchgeführt werden müssen. Wir begleiten den Patienten über das akute Stadium hinaus bei seinen fortgesetzten Bemühungen, ein möglichst normales Leben wiederzuerlangen. Der Bericht wird aus der Sicht des Patienten vor der Entlassung aus dem Krankenhaus, bei den ambulanten Besuchen nach der Entlassung und in der längeren Phase der allmählichen Genesung, der Wiedereingliederung und der Rückkehr in die Dorfgemeinschaft dargestellt. Die Auszüge aus den medizinischen Aufzeichnungen und Tagebüchern, die damals geschrieben wurden, geben lebensnahe Einblicke in diese Zeit.
Das Buch zeugt von großem Respekt, Bewunderung und Dankbarkeit gegenüber denjenigen, die der Autorin während ihrer Krankheit und ihrer Genesung geholfen haben, während es gleichzeitig die Kraft und Stärke herunterzuspielen scheint, die die Autorin gehabt haben muss, um ihre lebensverändernde Krankheit mit Mut und Tapferkeit zu überstehen.