Bewertung:

Michele Weldons Buch „Act Like You're Having a Good Time“ ist eine Sammlung von Essays, die die Komplexität des Lebens, des Älterwerdens und von Frauenthemen erforschen, durchsetzt mit Humor und ergreifenden Reflexionen. Die Leserinnen und Leser schätzen die Offenheit, die Nachvollziehbarkeit und die schöne Prosa, mit der Weldon ihre persönlichen Erfahrungen schildert, was das Buch zu einer fesselnden Lektüre für Frauen in einem bestimmten Alter macht, aber auch ein breiteres Publikum anspricht.
Vorteile:⬤ Fesselnde und nachvollziehbare Texte, die persönliche Erfahrungen widerspiegeln
⬤ Humor kombiniert mit nachdenklich stimmenden Einsichten
⬤ gut strukturierte Essays, die nacheinander oder einzeln gelesen werden können
⬤ erforscht wichtige Themen wie Altern, Familie und gesellschaftliche Fragen
⬤ fängt die Komplexität des Lebens von Frauen wunderschön ein
⬤ warmer und einladender Ton, der sich wie ein Gespräch mit einer Freundin anfühlt
⬤ ein perfektes Buch zum Nachdenken und Diskutieren.
⬤ Einige Leserinnen könnten die Themen als zu sehr auf Frauenfragen konzentriert empfinden und meinen, dass sie weniger zutreffend sind, wenn sie diese Erfahrungen nicht kennen
⬤ einige Rezensenten erwähnten, dass die Essays zwar aufschlussreich sind, sie aber das Gefühl haben, dass einige Inhalte spezifisch für Weldons Erfahrungen sind und vielleicht nicht bei allen Bevölkerungsgruppen Anklang finden
⬤ man könnte den Eindruck haben, dass es an Tiefe fehlt, wenn bestimmte schwerere Themen behandelt werden.
(basierend auf 22 Leserbewertungen)
In dieser ehrlichen und zärtlichen Essaysammlung stellt die preisgekrönte Memoirenschreiberin Michele Weldon die Frage, was es bedeutet, eine reife Frau zu sein, die in Beruf, Familie und Beziehungen nach einem Leben mit Sinn und Bedeutung sucht. Angesichts von Altersdiskriminierung und Unsichtbarkeit in der Populärkultur untersucht Weldon die Auswirkungen der Kindererziehung, des Strebens nach Beifall, des Scheiterns von Erwartungen, der Bildung neuer Freundschaften, der Versöhnung mit verlorenen Träumen und der Wiederherstellung des eigenen Glaubens.
Mit Aufrichtigkeit und Humor packt sie Familientraditionen, Malkurse, Rundenschwimmen, Kleiderordnungen und berufliche Enttäuschungen aus. Sie spricht das weiße Privileg und ihr sich entwickelndes Verständnis von Rassismus an. Und sie stellt entscheidende Fragen über die Sterblichkeit, wobei sie im Schreiben und in Geschichten eine Verbindung findet.
Offen, wortgewandt und mutig seziert Weldon die Feinheiten des Lebens und begibt sich auf eine Reise der Selbstfindung als Mutter, Tochter, Schwester und Freundin. Leser jeden Alters und Geschlechts werden die universelle Erfahrung wiedererkennen, sich selbst akzeptieren zu lernen und wesentliche Fragen zu stellen - auch wenn es keine einfachen Antworten gibt.