Bewertung:

Das Buch „Adam“ von Christopher Charlton ist ein historischer Roman, der die ergreifende Geschichte einer deutsch-jüdischen Familie in einer turbulenten Zeit erzählt, die durch den Aufstieg des Faschismus und des Antisemitismus gekennzeichnet ist. Die Erzählung verknüpft persönliche Familienerfahrungen mit umfassenderen historischen Entwicklungen, insbesondere während der Zwischenkriegsjahre in Deutschland. Die Leser loben die eloquente Sprache der Autorin und die tiefe emotionale Wirkung der Geschichte.
Vorteile:Fesselnde und packende Sprache, tief bewegende Geschichte, historisch informativ, verbindet persönliche und historische Erzählungen effektiv, bietet Einblicke in den Aufstieg des Faschismus, hebt Themen wie Identität und Widerstandsfähigkeit hervor und ist für Fans von historischer Fiktion und Familiensagas zu empfehlen.
Nachteile:In den Rezensionen werden keine besonderen Nachteile erwähnt, was auf eine allgemein positive Aufnahme des Buches hindeutet.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Adam: The Story of a German Jewish Family in the Time of the Weimar Republic
Fritz Adam, ein deutsch-jüdischer Unternehmer, Inhaber eines der renommiertesten Kaufhäuser im Zentrum Berlins, steht im Widerspruch zu den politischen Entwicklungen in der Zeit der Weimarer Republik. Fritz ist ein begeisterter Anhänger des olympischen Gedankens und sieht in der Förderung des Sports einen Weg, die Zusammenarbeit zwischen den Nationen in Form eines gesunden Wettbewerbs zu verbessern, um künftige militärische Auseinandersetzungen zu vermeiden.
Als Abenteurer und Förderer vieler der ersten Entdeckungsreisen rund um den Globus sieht er seine Überzeugungen und Ideale bedroht und schließlich zerstört, als die Nazis zu den Werten Ordnung, Disziplin und militärischem Expansionismus zurückkehren. Als preußischer Offizier, der im großen Krieg gekämpft hat, sieht er sich als Deutscher, Berliner und Jude - in dieser Reihenfolge. Obwohl er in den Bankrott getrieben wird und die zunehmende Unterdrückung des jüdischen Volkes miterlebt, hält er an seiner Überzeugung fest, dass es sich nur um eine vorübergehende Phase handelt und dass die Armee mit der Zeit die Ordnung wiederherstellen wird.
Als sich die politische Lage verschlechtert, nehmen die Spannungen zwischen Fritz und seinem ältesten Sohn, einem überzeugten Pazifisten, zu und bedrohen den Zusammenhalt der Familie. Fritz muss sich entscheiden, ob er bleiben oder das Deutschland, das er liebt, verlassen soll.