Bewertung:

Das Buch „Adamant: The Life and Pursuits of Dorothy McGuire“ analysiert das Leben und die Karriere der Schauspielerin Dorothy McGuire, wurde aber wegen seiner Länge und der Einbeziehung der persönlichen Gedanken der Autorin kritisiert, was das Gesamtverständnis der Geschichte von McGuire beeinträchtigen kann.
Vorteile:Das Buch enthält wertvolle Informationen über das Leben und die Karriere von Dorothy McGuire, wobei ihre Leistungen im Theater und beim Film hervorgehoben werden. Es bietet einen umfassenden Überblick über ihre Erfahrungen und Beiträge in der Branche.
Nachteile:Es ist übermäßig lang, wobei einige Rezensenten anmerkten, dass es zu wenig persönliche Informationen über McGuire selbst enthält. Die philosophischen Überlegungen und Tangenten der Autorin machen es manchmal schwierig, der Erzählung zu folgen, was zu einem schwierigen Leseerlebnis führt.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Adamant: The Life and Pursuits of Dorothy McGuire
Dorothy McGuire ist nach wie vor einer der beliebtesten Stars von Hollywood. Als Schauspielerin mit Aufrichtigkeit, Würde und natürlicher Schönheit zierte sie fast ein halbes Jahrhundert lang Film, Radio, Fernsehen und Theater und lieferte unvergessliche Leistungen in Klassikern wie A Tree Grows in Brooklyn und dem Thriller The Spiral Staircase.
Dennoch wurde keine Biographie über sie geschrieben - bis jetzt. Adamant ist nicht als endgültige Biografie gedacht, sondern eher als ein Versuch, der mit mikroskopischer Hartnäckigkeit die vielen Facetten von McGuires persönlicher und beruflicher Geschichte erforscht, aufdeckt und untersucht, wobei er sich auf ein breites Spektrum von Quellen stützt, darunter persönliche Erinnerungen von Freunden, Kollegen und der Familie sowie die eigenen Begegnungen des Autors mit der Schauspielerin. Die Gründe für die selbstironische Definition des Autors von Adamant als Versuch hängen mit der Definition dessen zusammen, was genau man versucht, wenn man eine Biografie schreibt.
Die losen Stränge philosophischer, literarischer und spiritueller Leitmotive, die sich durch das Buch ziehen und in seinem ungewöhnlichen Schluss kulminieren, machen es weniger zu einer Biografie als zu einer moralischen oder alchemistischen Studie über Dorothy McGuire. Diese liebevolle Hommage wählt den metaphysischen Weg und macht Beobachtungen nicht nur über ihr unmittelbares Thema, sondern auch über die Kunst des Schauspielens, die persönliche Entwicklung und die Tugenden und, was am wichtigsten ist, den Akt des Schreibens einer Biografie selbst.