
Dies ist die zweite umfassende Monografie, die dem international anerkannten russischen Künstlerkollektiv gewidmet ist: AES+F. Seit 1987 arbeiten AES+F an der Schnittstelle von Malerei, Skulptur, Fotografie, Video und neuen Technologien.
Biennale di Venezia im Jahr 2007 mit ihrer provokativen, jenseitigen Arbeit Last Riot (2007), der ersten ihrer charakteristischen, großformatigen Mehrkanal-Videoinstallationen, weltweite Anerkennung. Zwischen 2016 und 2019 arbeitete das Kollektiv auch an Videokulissen für Theater und Opern, wobei es immer wieder die Grenzen seiner Praxis auslotete. Der Band wird den psychoanalytischen Ansatz beleuchten, der ihrer Sprache und ihren Provokationen zugrunde liegt, die darauf abzielen, beim Betrachter einen Prozess der Selbstreflexion auszulösen und seine Wahrnehmung von Welt und Gesellschaft zu verändern.
Ihre visuelle Reise wird in drei chronologische Abschnitte gegliedert, die den wichtigsten Veränderungen in ihrer konzeptionellen Entwicklung entsprechen und ihre Praxis von 1995 bis 2020 abdecken. Der Band enthält Beiträge von Tina R.
Ryan und Brooke L. McGowan, Tom Morton und Hou Hanru.