Afghanistan: Die Geschichte eines russischen Soldaten

Bewertung:   (4,7 von 5)

Afghanistan: Die Geschichte eines russischen Soldaten (Vladislav Tamarov)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Vladislav Tamarovs „Afghanistan: A Russian Soldier's Story“ ist ein sehr persönliches und eindrucksvolles Erinnerungsbuch, das die Erfahrungen des Autors als junger Soldat im sowjetisch-afghanischen Krieg festhält. Das Buch, das in erster Linie durch ergreifende Fotos und begleitende Reflexionen präsentiert wird, erforscht den emotionalen Aufruhr, die Kameradschaft und die eindringlichen Erinnerungen, mit denen die Soldaten im Konflikt konfrontiert sind. Die Leser schätzen den unkomplizierten Schreibstil, die Intensität der Erzählung und den aufschlussreichen Kommentar über die Sinnlosigkeit des Krieges und seine lang anhaltenden Auswirkungen auf die Soldaten.

Vorteile:

Das Buch wird für seine fesselnde Erzählweise, die lebendigen Fotografien und die emotionale Tiefe gelobt. Tamarovs persönliche Reflexionen bieten eine eindringliche und menschliche Perspektive auf den Krieg, die die Kluft zwischen den Erfahrungen der Soldaten und dem breiteren historischen Kontext wirksam überbrückt. Das prägnante Format ist für die Leserinnen und Leser sehr ansprechend und macht das Buch leicht zugänglich und schnell lesbar. Die Mischung aus Prosa und fesselndem Bildmaterial verleiht den Erzählungen der Soldaten mehr Tiefe und macht den Bericht nachvollziehbar und ergreifend.

Nachteile:

Einige Leser bemängeln, dass es dem Buch an einer detaillierten Analyse der militärischen Strategie und der Operationen mangelt und dass es sich eher um persönliche Erinnerungen als um eine umfassende Geschichte des Krieges handelt. Während der künstlerische Stil geschätzt wird, wird in einigen Kommentaren auf gelegentliche Probleme mit der Übersetzung hingewiesen, die den Textfluss beeinträchtigen. Wer eine gründliche Untersuchung des sowjetisch-afghanischen Konflikts sucht, wird das Buch möglicherweise als unzureichend empfinden.

(basierend auf 76 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Afghanistan: A Russian Soldier's Story

Inhalt des Buches:

1984 wurde der damals 19-jährige Tamarov zur Sowjetarmee eingezogen und nach Afghanistan entsandt, wo er 20 Monate in einer Minenräumeinheit verbrachte. Trotz schwerer operativer Aufgaben und Gefahren gelang es ihm, kunstvolle Fotografien zu machen, die die karge Landschaft, freundliche und unfreundliche Afghanen und die Männer seines Zugs in Aktion und in Ruhe festhalten.

Die Fotos, die die gequälten Gesichter der Soldaten und der Zivilbevölkerung, die zerklüftete und doch wunderschöne Berglandschaft des Landes und die Banalität des täglichen Lebens zwischen den Einsätzen zeigen, werden von Tamarovs unsentimentaler, aber leidenschaftlicher Prosa unterbrochen, in der er seine wachsende Orientierungslosigkeit offenbart und seine Regierung für einen Feldzug verantwortlich macht, der weithin als „das sowjetische Vietnam“ bezeichnet wurde.

Nachdem er 1986 unverletzt nach Hause zurückgekehrt war, reiste der Autor in die Vereinigten Staaten, traf sich mit Vietnam-Veteranen und erwies der Mauer an der Mall in Washington, D. C., seine Reverenz und teilte mit seinen neuen Bekannten „etwas, das andere nicht verstehen können“. Afghanistan ist mehr als ein fotografischer Essay und bietet einen erstaunlich persönlichen Blick auf den Kampf, den die meisten Menschen nur selten sehen.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781580084161
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2001
Seitenzahl:192

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