
African American State Volunteers in the New South: Race, Masculinity, and the Militia in Georgia, Texas, and Virginia, 1871-1906
Unmittelbar nach dem Bürgerkrieg, einer turbulenten Zeit voller Gewalt, Kampf und Ungewissheit, schlossen sich einige wenige vergessene Afroamerikaner als Männer zusammen, um ihre Rechte als Bürger einzufordern.
Nach der Emanzipation gründeten die jüngsten Bürger der Nation Kirchen, traten in die politische Arena ein, schufen Bildungs- und Geschäftsmöglichkeiten und gründeten sogar Gewerkschaften, aber erst durch den Dienst in der staatlichen Miliz, mit dem Prestige und dem erhöhten Status, den ihre Zugehörigkeit mit sich brachte, zeigten sie ihre Loyalität, Disziplin und, was noch wichtiger war, ihre Männlichkeit im öffentlichen Raum. In African American State Volunteers in the New South (Afroamerikanische Freiwillige im Neuen Süden) bietet John Patrick Blair eine vergleichende Untersuchung der Erfahrungen und Aktivitäten afroamerikanischer Männer als Mitglieder der staatlichen Freiwilligenorganisationen von Georgia, Texas und Virginia, einschließlich der komplizierten Beziehungen zwischen staatlichen Regierungs- und Militärbeamten - viele von ihnen ehemalige Offiziere der Konföderation - und den Führern der schwarzen Freiwilligenmilizen.
Diese wichtige neue Studie erweitert das Verständnis für das - wenn auch geringe - Entgegenkommen der Rassen gegenüber dem afroamerikanischen Militär, das sich nicht nur in den Maßnahmen der Staatsregierung und der Militärbeamten zur Bewaffnung, Ausrüstung und Ausbildung dieser schwarzen Truppen zeigte, sondern auch in der Akzeptanz deutlich sichtbarer und genehmigter militärischer Aktivitäten durch eben diese Freiwilligen. Auf diese Weise wird unser Wissen über die Rassenpolitik, wie sie sich während der Reconstruction entwickelte, wesentlich erweitert, und wir werden aufgefordert, ein breiteres Verständnis der Geschichte des Südens bis ins zwanzigste Jahrhundert hinein zu entwickeln.