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African Americans in the Revolutionary War
In diesem aufschlussreichen und informativen Werk enthüllt der Militärhistoriker und Autor Oberstleutnant Michael Lee Lanning die unterschätzte, entscheidende und heldenhafte Rolle, die sowohl versklavte als auch freie Afroamerikaner in der amerikanischen Revolution spielten, während sie - trotz Rassismus - in integrierten Einheiten dienten. Eine unschätzbare Perspektive für Leser der amerikanischen Geschichte, der Militärgeschichte - und für alle Amerikaner, da Diskriminierung nach wie vor ein zentrales Thema ist.
Zunächst waren weder George Washington noch der Kontinentalkongress mit der Aufnahme von Afroamerikanern in die neue Armee einverstanden. Dennoch füllten Schwarze - sowohl Sklaven als auch Freie - die Reihen und dienten in allen frühen Schlachten. Schwarze Matrosen waren auch in jeder größeren Seeschlacht der Revolution im Einsatz, darunter auch Mitglieder der Mannschaft von John Paul Jones an Bord der Bonhomme Richard. Mindestens dreizehn schwarze Amerikaner dienten während des Krieges im neu gegründeten U.S. Marine Corps.
Die Tapferkeit von Afroamerikanern war alltäglich und wurde von ihren Kommandeuren und den Regierungen der Bundesstaaten anerkannt. Ihre Tapferkeit wird hier in den Geschichten des Bürgers Crispus Attucks beim Massaker von Boston, des Milizionärs Price Esterbrook bei Lexington Green, des Soldaten Salem Poor bei Bunker Hill und des Marinesoldaten John Martin an Bord der Brigg Reprisal beschrieben.
Da sich das Interesse an der Kolonialgeschichte dank Werken wie Hamilton einer neuen Beliebtheit erfreut und die Themen Vorurteile und Diskriminierung weiterhin im Vordergrund unserer Zeit stehen, bietet African Americans in the Revolutionary War eine unschätzbare Perspektive auf ein entscheidendes Thema, das das Leben von Amerikanern jeder Hautfarbe und Herkunft berührt.