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African American Bioethics: Culture, Race, and Identity
Haben Menschen verschiedener Ethnien, Kulturen und Rassen eine unterschiedliche Auffassung von Medizin und Bioethik? Und wenn ja, sollten sie dies tun? Berücksichtigen Ärzte und Forscher bei der Behandlung von Patienten auch Umweltaspekte? Und wenn ja, geschieht dies auf effektive und angemessene Weise?
In African American Bioethics bringen Lawrence J. Prograis Jr. und Edmund D. Pellegrino Mediziner, Forscher und Theoretiker zusammen, um eine grundlegende Frage zu beantworten: Gibt es eine unverwechselbare afroamerikanische Bioethik?
Die Autoren des Buches beantworten diese Frage mit einem klaren Ja - und doch variieren ihre Antworten. Sie erörtern die anhaltende afroamerikanische Erfahrung mit Bioethik im Kontext von Religion und Tradition, Arbeit, Gesundheit und der US-Gesellschaft insgesamt - und finden genügend Gemeinsamkeiten, um ein tiefes und überzeugendes Argument für die Verortung eines schwarzen bioethischen Rahmens innerhalb der breiteren Praxis zu erarbeiten, wobei sie jedoch auch tiefgreifende Nuancen innerhalb dieses Rahmens anerkennen.
Als neuere Ergänzung zur Bioethik haben kulturelle Überlegungen seit fast zwei Jahrzehnten Nachholbedarf. African American Bioethics leistet einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Fachgebiets, indem es untersucht, wie Medizin und Ethik unterschiedliche kulturelle und rassische Normen berücksichtigen, was tiefgreifende Auswirkungen auf die wachsenden Minderheitengruppen in den Vereinigten Staaten hat.