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African American Civil Rights: Early Activism and the Niagara Movement
Afroamerikanische Bürgerrechte: Early Activism and the Niagara Movement“ erzählt eine faszinierende Geschichte, die allzu oft an den Rand gedrängt wird.
Das Buch bietet die erste umfassende soziologische Analyse der Niagara-Bewegung, die zwischen 1905 und 1910 existierte, und zeigt, dass die Bewegung, obwohl sie nur von kurzer Dauer war, keineswegs ein Misserfolg war. Vielmehr machte sie die Notwendigkeit der Abschaffung von Jim Crow und der Auseinandersetzung mit den durch die Sklaverei verursachten Gräueltaten öffentlich sichtbar und schuf damit die Grundlage für die weithin gefeierten Errungenschaften der Mitte des 20.
Jahrhunderts. Diese einzigartige Studie konzentriert sich auf das, was die Autorin Angela Jones als schwarze Öffentlichkeiten bezeichnet, Gruppen besorgter Bürger - Männer und Frauen gleichermaßen -, die zusammenkamen, um die öffentliche Meinung zu verändern. Das Buch untersucht ihre zentrale Rolle bei der Initiierung der Bürgerrechtsbewegung, wobei insbesondere säkulare Organisationen, intellektuelle Kreise, die säkulare schwarze Presse, schwarze Ehrengesellschaften und Clubs sowie angesehene Bildungsnetzwerke untersucht werden.
Wie Jones überzeugend darlegt, waren sie alle für die Entwicklung des Bürgerrechtsprotests zu Beginn des 20. Jahrhunderts von entscheidender Bedeutung.