
African American Adolescent Female Heroes: The Twenty-First-Century Young Adult Neo-Slave Narrative
Im Zuge der zweiten Welle der Black-Lives-Matter-Bewegung wurden Ungleichheiten und Disparitäten in der gesamten Verlagsbranche ans Licht gebracht. Das Bedürfnis nach einer vielfältigeren, repräsentativen Jugendliteratur erhielt neuen Auftrieb und führte zu einem Zustrom an spekulativer Jugendliteratur mit afroamerikanischen jungen Frauen.
Während die #BlackGirlMagic-Bewegung eine Welle positiver afroamerikanischer weiblicher Helden in der Jugendliteratur auslöste, ist es immer noch wichtig, die Geschichte und das Erbe der Versklavung in Amerika und ihre Auswirkungen auf die Literatur zu berücksichtigen. Viele der Darstellungen junger schwarzer Frauen in der zeitgenössischen spekulativen Belletristik beruhen immer noch auf stereotypen Darstellungen, die ihre Wurzeln in der amerikanischen Versklavung haben. African American Adolescent Female Heroes: The Twenty-First-Century Young Adult Neo-Slave Narrative untersucht die Anwendung der Neo-Sklaven-Erzählstruktur auf den Text für junge Erwachsene des einundzwanzigsten Jahrhunderts.
Die Autorin Melanie A. Marotta untersucht Texte mit einer weiblichen, jugendlichen Protagonistin farbiger Hautfarbe, darunter Orleans, Tankborn, The Book of Phoenix, Binti und The Black God's Drums, sowie Serien wie die Devil's Wake-Serie, Octavia E.
Butlers Parable-Serie und die Dread Nation-Serie. Insgesamt soll in diesen Kapiteln untersucht werden, ob sich die Rollen für weibliche Heranwachsende farbiger Hautfarbe verändern oder ob sie weiterhin traditionelle Rollen aus der Sklavenzeit nachbilden.
Darüber hinaus wird in den Kapiteln untersucht, ob Trauma, Heilung und Aktivismus in diesem Genre verhandelt werden.