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Agnon's Tales of the Land of Israel
Infolge der historischen Katastrophe, bei der Titus von Rom Jerusalem zerstörte und Israel aus seinem Land vertrieben wurde, wurde ich in einer der Städte des Exils geboren, erklärte S. Y.
Agnon bei der Nobelpreisverleihung 1966. Aber ich habe mich immer als jemand betrachtet, der in Jerusalem geboren wurde. Agnons literarische Vorstellungskraft beflügelte sein kreatives Streben und wird auf diesen Seiten erforscht.
Jerusalem und das Heilige Land (ganz zu schweigen vom späteren Staat Israel) haben in Agnons hebräischem Werk oft zwei Gesichter. Je nachdem, durch welche Seite der Linse man Eretz Jisrael betrachtet, erscheint die Vision dessen, was dort erreicht werden kann, klarer oder verzerrter. Diese Themen flossen in die Vorträge einer internationalen Konferenz ein, die 2016 vom Yeshiva University Center for Israel Studies in New York City zu Ehren des fünfzigsten Jahrestages von Agnons Nobelpreis einberufen wurde.
Die hier versammelten Aufsätze dieser Konferenz untersuchen die Bestrebungen und Unzulänglichkeiten des Zionismus und die Sehnsucht nach dem Land aus der Ferne von S. Y. Agnons galizischer Heimatstadt aus, die als Symbol für die jüdische Sehnsucht weltweit diente.
Mitwirkende Autoren: Shulamith Z. Berger, Shalom Carmy, Zafrira Cohen Lidovsky, Steven Fine, Hillel Halkin, Avraham Holtz, Alan Mintz, Jeffrey Saks, Moshe Simkovich, Laura Wiseman, und Wendy Zierler.