Bewertung:

Das Buch ist wunderschön geschrieben und illustriert und zeigt Alabamas Quilting-Erbe mit atemberaubenden Bildern und akribischer historischer Recherche. Einige Leser fanden jedoch die Schrift zu klein, was das Lesen von Bildunterschriften und Fußnoten erschwerte.
Vorteile:Wunderschön geschrieben und illustriert, interessant auch für diejenigen, die sich nicht für Quilts interessieren, atemberaubende Bilder, sorgfältige historische Recherchen, ein großartiger Beitrag zu Alabamas Quilterbe.
Nachteile:Die Schrift ist zu klein, Bildunterschriften und Fußnoten sind ohne Vergrößerung schwer zu lesen.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Alabama Quilts: Wilderness Through World War II, 1682-1950
Alabama Quilts: Wilderness through World War II, 1682-1950 ist ein Blick auf die Quilts des Bundesstaates von der Zeit, bevor Alabama Teil des Mississippi-Territoriums war, bis zum Zweiten Weltkrieg - ein Zeitraum von 268 Jahren. Die Quilts werden auf ihren kulturellen Kontext hin untersucht, d. h. auf die Gemeinschaft und die Zeit, in der sie hergestellt wurden, auf das Leben der Herstellerinnen und auf die Ereignisse, für die sie hergestellt wurden.
Der Band beginnt im Jahr 1682 mit einem Fragment, das laut Forschung möglicherweise der älteste Quilt in Amerika ist, und behandelt die Quiltkunst in Alabama bis 1950. Das Buch ist in sieben Abschnitte unterteilt, die die einzelnen Zeitabschnitte des Quiltens in Alabama darstellen. In jedem Abschnitt werden die besonderen Faktoren erörtert, die das Erscheinungsbild der Quilts beeinflusst haben, z. B. Migrations- und Bevölkerungsmuster, sozioökonomische Bedingungen, politisches Klima, Lebensstilparadigmen und historische Ereignisse. Eingeflochten in diese Erzählung sind die Geschichten von Personen, die mit bestimmten Quilts in Verbindung stehen, wie sie auf Quilt-Dokumentationsformularen festgehalten wurden. Das Buch enthält außerdem über 265 wunderschöne Fotografien der Quilts und ihrer komplizierten Details.
Um dieses Buch zu erstellen, arbeiteten die Autorinnen Mary Elizabeth Johnson Huff und Carole Ann King mit Bibliotheken, historischen Häusern, Museen und Quiltgilden im gesamten Bundesstaat Alabama zusammen und verbrachten Tage mit der formellen Dokumentation von Quilts, hielten aber auch Vorträge im ganzen Bundesstaat und veranstalteten informelle "Quilt-Sharing"-Treffen. An den Bemühungen der Autorinnen waren so viele Menschen aus der Gemeinde beteiligt - von Historikern, Denkmalpflegern, Bibliothekaren, Textilhistorikern, Lokalhistorikern, Museumskuratoren und Genealogen bis hin zu Mitgliedern von Quiltgilden, Quiltladenbesitzern und Quilteigentümern -, dass Alabama Quilts nicht nur eine Feier der Quiltkultur im Staat ist, sondern auch der vielen Enthusiasten, die eine Rolle bei der Schaffung und Erhaltung dieser wichtigen Kunst gespielt haben.