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Alaska: An American Colony
Alaska wird oft als ein abgelegener, wilder Ort mit endlosen Ressourcen und unendlich unabhängigen, einfallsreichen Menschen dargestellt.
Doch Alaska war schon immer Teil einer größeren Geschichte: die Bewegung der indigenen Völker von Asien nach Amerika und ihr Kontakt mit der westlichen Kultur und ihre Anpassung an diese; die Ausbreitung der europäischen politischen Ökonomie in der Neuen Welt; die Expansion des amerikanischen Kapitalismus und der Kultur; und die Auswirkungen des Klimawandels. In diesem aktualisierten Klassiker gibt der renommierte Historiker Stephen Haycox einen Überblick über die kulturelle, politische, wirtschaftliche und ökologische Vergangenheit des Staates, untersucht die heutige Landschaft und stellt die Region in einen breiteren, globalen Kontext.
Haycox zeichnet den Wandel Alaskas von der frühen Nachkontaktzeit bis in die Neuzeit nach und erforscht die sich ständig verändernde Beziehung zwischen den Ureinwohnern Alaskas und den Siedlern und Institutionen, die das Gebiet dominiert haben, wobei er die Handlungsfähigkeit, das Engagement und die Widerstandsfähigkeit der Ureinwohner hervorhebt. Dabei betont er die systemische Abhängigkeit der Region von staatlicher Unterstützung und externen Unternehmensinvestitionen in natürliche Ressourcen - Pelze, Gold, Kupfer, Lachs, Öl - und bietet eine weniger romantische, komplexere Geschichte, die die breiteren nationalen und internationalen Kontexte der Vergangenheit Alaskas anerkennt.