Bewertung:

Das Buch „Aldous Huxley's Hands“ bietet eine fesselnde Erkundung von Aldous Huxleys Leben durch einen einzigartigen Blickwinkel, der Memoiren, Biografie und historische Erzählung verbindet. Die Autorin Allene Symons verwebt ihre persönliche Geschichte mit den einflussreichen Menschen und Psychedelika der damaligen Zeit und bietet so Einblicke in Huxleys intellektuelle Aktivitäten und das kulturelle Klima im Amerika der Mitte des 20.
Vorteile:Jahrhunderts. Die Leser schätzen das Buch wegen seines lebendigen und fesselnden Schreibstils, seines tiefen Eintauchens in Huxleys Leben und sein intellektuelles Umfeld sowie der bedeutenden Forschungsergebnisse, die es stützen. Die Mischung aus persönlichen Anekdoten, historischem Kontext und wissenschaftlichen Informationen macht die Lektüre sowohl unterhaltsam als auch erhellend. Viele halten es für eine wertvolle Quelle zum Verständnis von Huxleys Einfluss auf die moderne Kultur und die psychedelische Bewegung.
Nachteile:In einigen Rezensionen wird darauf hingewiesen, dass das Buch aufgrund verlorener Huxley-Papiere Spekulationen enthalten könnte, was zu Fragen über die Genauigkeit bestimmter Darstellungen führen könnte. Außerdem könnten Leser, die die Drogenkultur der 1960er Jahre nicht mögen oder kein Interesse an Psychedelika haben, das Thema uninteressant finden.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Aldous Huxley's Hands: His Quest for Perception and the Origin and Return of Psychedelic Science
Psychedelik, Neurowissenschaft und historische Biografie treffen aufeinander, als eine Journalistin ein verlorenes Foto von Aldous Huxley findet und eine verborgene Seite des berühmten Autors von Brave New World und The Doors of Perception aufdeckt. Allene Symons ahnte nicht, dass Aldous Huxley einst ein Freund ihres Vaters war, bis sie im Sommer 2001 eine Schachtel mit alten Fotos ihres Vaters entdeckte.
In den 1940er und 50er Jahren hatte ihr Vater jahrelang akribisch menschliche Hände fotografiert, in der Hoffnung, eine Wissenschaft zur Vorhersage menschlicher Fähigkeiten und sogar Geisteskrankheiten zu entwickeln. In der Schachtel befand sich neben all den anderen Handbildern auch eines mit dem Namen von Aldous Huxley auf der Rückseite. Wie war es möglich, dass sich zwei so unwahrscheinliche Menschen über den Weg liefen - ihr Vater, ein Flugzeugingenieur, und der berühmte Schriftsteller? Diese Frage veranlasste eine Journalistin, sich auf die Suche zu machen, um zu verstehen, was Aldous Huxley anscheinend wenig interessiert hat.
Anhand von Interviews, Roadtrips und Familiendokumenten rekonstruiert die Autorin eine Zeit, die Mitte der 1950er Jahre in Los Angeles ihren Höhepunkt erreichte, als Huxley mit psychedelischen Substanzen experimentierte, sich mit den Wächtern anlegte und für einen verantwortungsvollen Umgang mit solchen Halluzinogenen eintrat, um Geisteskrankheiten zu behandeln und als mystisch bezeichnete Geisteszustände zu erreichen. Da der Vater des Autors Hunderte von Händen untersucht hatte, darunter auch die von Schizophrenen, wurde er in Huxleys Forschungs- und Diskussionskreis eingeladen.
Diese fesselnde Erzählung über die frühe psychedelische Ära wirft ein neues Licht auf einen der bedeutendsten Intellektuellen des 20. Jahrhunderts und zeigt, dass seine Bewusstseinsexperimente der heutigen wissenschaftlichen Forschung vorangingen.