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Calders skulpturale Werke können in eine Handfläche passen oder einen Stadtplatz überragen. Dieser faszinierende Ausstellungskatalog untersucht, wie die Sensibilität des Künstlers für Fragen der Größe, des Maßstabs und der Form das Publikum auf vielfältige Weise ansprach.
Nur wenige Künstler sind in der Lage, sowohl im großen als auch im kleinen Maßstab erfolgreich zu arbeiten, aber Calder bewegte sich während seiner gesamten Karriere auf brillante Weise von der Miniatur zum Monumentalen und wieder zurück. Diese Publikation konzentriert sich auf die riesigen Stabiles, die er vor allem für öffentliche Plätze schuf, sowie auf seine eleganten hängenden Mobiles aus Blech, Miniatur-Steh-Mobiles und Schachspiele und beleuchtet die sozialen und performativen Aspekte seiner Arbeit. In den Essays wird untersucht, wie Calder mit den Auswirkungen von Kinetik und Raum, Solidität und Transparenz, Stillstand und Aktivität, Volumen und Leere umging.
Das Buch befasst sich auch mit der Frage, wie Calders kleine Skulpturen das öffentliche Spektakel seiner größeren Werke widerspiegeln und ein „privates Drama“ schaffen, das zur direkten Teilnahme ermutigt. Unabhängig von der Größe setzten Calders Werke Bewegung und Interaktion auf unvorhersehbare Weise ein, und dieses aufschlussreiche Buch hilft dem Leser, die wichtige Kontinuität seines Werks zu schätzen.