Bewertung:

Alice Sadie Celine ist ein zeitgenössischer Roman, der die komplexen Beziehungen zwischen drei Frauen, Alice, Sadie und Celine, vor dem Hintergrund der feministischen Bewegung untersucht. Die Erzählung befasst sich mit Themen wie Selbstfindung, Freundschaft und Liebe, wobei eine Liebesbeziehung zwischen Alice und Celine, Sadies Mutter, im Mittelpunkt steht. Während einige Leserinnen und Leser die Entwicklung der Charaktere und den Schreibstil fesselnd und zum Nachdenken anregend fanden, bemängelten andere den Mangel an Handlungsfortschritten und Charakterwachstum.
Vorteile:Das Buch ist wunderschön geschrieben, mit reichhaltigen Beschreibungen und fesselnden Hintergrundgeschichten der Figuren. Die Erforschung komplexer Beziehungen, insbesondere zwischen Müttern und Töchtern, findet bei vielen Lesern Anklang. Einige fanden, dass es eine fesselnde Lektüre mit gut entwickelten Charakteren und einer befriedigenden emotionalen Reise ist. Themen wie Feminismus und persönliches Wachstum werden ebenfalls hervorgehoben.
Nachteile:In mehreren Rezensionen wurde das Fehlen einer fortschreitenden Handlung und einer überzeugenden Entwicklung der Charaktere bemängelt. Einige Leser empfanden die Erzählung als stagnierend, mit einer sich wiederholenden zweiten Hälfte und einem übereilten Schluss. Außerdem wurde kritisiert, dass die Entwicklung der Charaktere oberflächlich oder unsympathisch sei und eine Enttäuschung für diejenigen darstelle, die eine dynamischere Geschichte erwartet hatten.
(basierend auf 13 Leserbewertungen)
("Besessen!" --Chlo Sevigny)
"Ich bin buchstäblich besessen." --Busy Philipps
Ein hypnotischer, sexy und prägnanter Debütroman für Erwachsene, in dem die Affäre einer Frau mit dem besten Freund ihrer Tochter die Grenzen von Liebe und Ehrgeiz austestet, von der Autorin des New York Times-Bestsellers Rotkäppchen.
Es ist Premierenabend, aber Alices Auftritt in der lokalen Bay Area-Produktion von The Winter's Tale ist alles andere als glamourös. Sie träumt nicht vom Ruhm, aber das Kellertheater in einer vom Feuer heimgesuchten Stadt ist nicht gerade das, was sie sich für ihre Karriere zu Hause in Los Angeles vorgestellt hat. Zu allem Überfluss kommt auch noch ihre beste Freundin Sadie nicht mit.
Die pragmatische, ernste Sadie und die flatterhafte, kreative Alice sind seit der Highschool beste Freundinnen - eigentlich die einzigen Freundinnen der jeweils anderen -, aber jetzt, wo sie das College (das sie gemeinsam besucht haben) hinter sich haben und an entgegengesetzten Enden Kaliforniens leben, würde Alice zumindest die Unterstützung ihrer Freundin erwarten. Sadie ist fest entschlossen, ihre Pläne mit ihrem Freund nicht abzusagen, und bittet schließlich ihre Mutter Celine um Hilfe.
Als Professorin für Frauen- und Geschlechterstudien an der UC Berkeley wurde Celine durch ihre bahnbrechende Abhandlung über Sex und Identität berühmt, aber sie kämpft damit, ihr neues Buch in einer feministischen Welt nach der zweiten Welle zu schreiben. Als Sadie sie bittet, an Alices Theaterstück teilzunehmen, willigt sie ein, um ihrer Schreibblockade zu entkommen. Doch auf verblüffende Weise wird Celine von Alices Aufführung in den Bann gezogen und stellt fest, dass die einst schlaksige, leicht nervige beste Freundin ihrer Tochter jetzt eine unwiderstehliche junge Frau ist.
Im Laufe der Jahrzehnte - von Alices und Sadies frühen Freundschaftstagen und Celines Entscheidung, ihren Mann zu verlassen, über die radikalen Bewegungen im Berkeley der 1990er Jahre bis hin zum zeitgenössischen Hollywood - stellt die Affäre von Alice und Celine die Grenzen ihrer Liebe zu Sadie und ihre eigenen Vorstellungen von Macht, Einfluss und Feminismus auf die Probe. Sarah Blakley-Cartwrights Debütroman für Erwachsene ist ein fesselndes Porträt des Innenlebens dreier sehr unterschiedlicher Frauen, witzig und sympathisch, sexy und überraschend.