Bewertung:

Christine Ristainos Memoiren „All the Silent Spaces“ (Alle stillen Räume) erforschen ihre Erfahrungen mit Gewalt, Trauma und Heilung und laden die Leser zu tieferen Gesprächen über Ethnie, Angst und die Auswirkungen persönlicher Erfahrungen auf breitere gesellschaftliche Themen ein. Das Buch wird für seine Ehrlichkeit, seinen Mut und seine Authentizität gelobt, aber auch für seine nachdenklich stimmenden Überlegungen zur persönlichen und kollektiven Heilung.
Vorteile:⬤ Sehr persönliche und ehrliche Erzählung.
⬤ Ermutigt zu schwierigen Gesprächen über Ethnie, Privilegien und Trauma.
⬤ Inspiriert die Leser, über ihre eigenen Erfahrungen und Vorurteile nachzudenken.
⬤ Wunderschön geschrieben mit einem fesselnden Erzählstil.
⬤ Bietet Hoffnung und ein Modell für Heilung und Genesung.
⬤ Einige Leser finden vielleicht keine konkreten Antworten auf die Traumabewältigung oder Diskussionen über Rassismus.
⬤ Die Komplexität der Themen kann für manche schwer zu verarbeiten sein.
⬤ Die emotionale Natur des Inhalts kann für einige Personen auslösend sein.
(basierend auf 17 Leserbewertungen)
All the Silent Spaces: A Memoir
Im September 2007 wurde Christine Ristaino auf dem Parkplatz eines Geschäfts überfallen, während ihre drei und fünf Jahre alten Kinder zusahen.
In All the Silent Spaces schildert Ristaino, wie es sich anfühlte, ein gewöhnlicher Mensch zu sein, der mit einem außergewöhnlichen Ereignis konfrontiert wurde - eine Frau, die versuchte, mit einem akuten Trauma umzugehen, während sie ihren Alltag weiterführte, an einer Universität arbeitete und mit ihrem Mann zwei Kinder großzog. Sie schildert nicht nur, wie dieses Ereignis sie verändert hat, sondern auch, wie sie durch die Reaktionen ihrer Gemeinschaft und ihre eigene Sensibilität in der Lage war, sich endlich zwei anderen gewalttätigen Ereignissen zu stellen, die sie zuvor erlebt hatte.
Als nach dem Angriff neue Erinnerungen auftauchten, musste Ristaino alles in ihrer Macht Stehende tun, um nicht zuzulassen, dass die Katastrophe die prekären Fäden, die alles zusammenhalten, zerreißt. Zwischen den großen Themen, die mit Gewalt verbunden sind, und der persönlichen Trauerbewältigung geht es in All the Silent Spaces darum, loszulassen, was man zu kennen glaubt, um neu aufzubauen.