Bewertung:

Insgesamt zeigt das Buch „All the Sad Young Men“ F. Scott Fitzgeralds literarisches Talent anhand einer Sammlung von Kurzgeschichten, in denen Themen wie Nostalgie, Reichtum und der Zustand des Menschen eine Rolle spielen. Die Leser schätzen die Tiefe der Geschichten und die Zeitlosigkeit von Fitzgeralds Prosa, so dass sich die Lektüre für Fans und Neueinsteiger gleichermaßen lohnt. In einigen Rezensionen wird jedoch die Unzufriedenheit mit der Printausgabe erwähnt und die Geschichten werden als veraltet oder langweilig empfunden.
Vorteile:Gut ausgearbeitete Geschichten, nachhallende Themen, reichhaltige Prosa, ein nostalgisches und emotionales Leseerlebnis, gut formatierte Ausgabe, Pflichtlektüre für Fitzgerald-Fans, zeitlose Relevanz der Geschichten.
Nachteile:Probleme mit Print-on-Demand, einige Geschichten werden als langweilig oder veraltet angesehen, Unzufriedenheit mit der Schriftart Helvetica.
(basierend auf 14 Leserbewertungen)
All the Sad Young Men
Diese Sammlung von neun Kurzgeschichten von F.
Scott Fitzgerald, die ein Jahr nach „Der große Gatsby“ veröffentlicht wurde, enthält zwei seiner berühmtesten - die wunderbar elegischen „The Rich Boy“ und „Winter Dreams“. Wie in Gatsby geht es auch in diesen beiden Geschichten um wohlhabende Protagonisten - den aus gutem Hause stammenden Anson Hunter und den Selfmademan Dexter Green -, die mit der verlorenen Liebe zurechtkommen müssen.
Die Kurzgeschichte „Absolution“, in der ein Junge einem Priester beichtet, wurde ursprünglich als Hintergrundgeschichte zu The Great Gatsby geschrieben. Die Kurzgeschichten „The Baby Party“, „Rags Martin-Jones and the Pr-nce of W-les“, „The Adjuster“, „Hot and Cold Blood“, „The Sensible Thing“ und „Gretchen's Forty Winks“, die alle auf unterschiedliche Weise die Gesellschaft der 1920er Jahre beschreiben, in der Fitzgerald selbst lebte, machen „All the Sad Young Men“ zu einem Meisterwerk der amerikanischen Belletristik des zwanzigsten Jahrhunderts.