Bewertung:

Das Buch weckt starke Emotionen und Reflexionen über die Geschichte Rhodesiens, insbesondere während des Buschkriegs, und stellt die Komplexität der sozio-politischen Landschaft wirksam dar. Die Leserinnen und Leser schätzen den Erzählstil der Autorin und ihre Fähigkeit, sich in die Situation hineinzuversetzen, auch wenn sich einige einen positiveren Schluss gewünscht hätten.
Vorteile:⬤ Berührende und emotionale Erzählung, die den Leser mit den Figuren und der Umgebung verbindet.
⬤ Gut recherchiert, mit historischer Genauigkeit und tiefen Einblicken in die sozio-politischen Probleme von Rhodesien/Simbabwe.
⬤ Fesselnder Schreibstil, der den Leser in seinen Bann zieht.
⬤ Der erste Roman der Autorin ist beeindruckend gestaltet und weckt starke Erinnerungen, insbesondere bei denjenigen, die mit der Thematik vertraut sind.
⬤ Einige Leser fanden das anfängliche Tempo zu langsam.
⬤ Einige hätten sich ein glücklicheres Ende gewünscht, da sie den Schluss als zu traurig empfanden.
⬤ Es gibt Hinweise auf Beschwerden über die Darstellung der aktuellen Verhältnisse in Simbabwe, die als enttäuschend empfunden werden.
(basierend auf 25 Leserbewertungen)
All Our Yesterdays: This is not a true story; I hope it never becomes one.
(Dies ist keine wahre Geschichte; ich hoffe, sie wird nie eine werden.)
Im Sommer 1956 verliebt sich die sechzehnjährige Marguerite Stearle, Tochter einer Haushälterin, in den Gutsherrn von Mirelton, den Neffen von Myles Featherstone. Es entwickelt sich eine reizvolle Romanze, doch in einer klassenbewussten Gesellschaft hat Myles keine andere Wahl, als die Liaison zu beenden. Die unglückliche Marguerite beginnt ein neues Leben in London, in der Hoffnung, dass sich ihr Herz erholen wird.
Unerwartet lernt Marguerite einen Tabakbauern aus der britischen Kolonie Rhodesien kennen. Sie verliebt sich erneut, und es beginnt eine neue Zukunft voller Aufregung, aber auch voller Gefahren. Aber ist es ein Schicksal, dem Marguerite folgen würde, wenn sie wüsste, wie es enden würde? Und ist diese neue Liebe das Leben selbst wert?
Diese tragische Geschichte ist vermutlich Peter Rimmers erster Roman aus dem Jahr 1961. Sie ist Peters Wahrnehmung und fast prophetische Vision dessen, was aus Großbritanniens letzter afrikanischer Kolonie werden sollte. Wenn Sie historische Romane voller Liebe, Leidenschaft und schierer Entschlossenheit mögen, dann werden Sie All Our Yesterdays lieben ... eine Geschichte, die Sie bis zum Ende in Atem hält.