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All Things Reconciled
Die moderne Bewegung für wiedergutmachende Gerechtigkeit, vielleicht eine der wichtigsten sozialen Bewegungen unserer Zeit, wurde in einem christlichen Elternhaus geboren, und zwar von christlichen Friedensarbeitern, die sich bemühten, ihren Glauben in der Öffentlichkeit zu verwirklichen.
Das erste große Buch zu diesem Thema wurde in erster Linie für ein kirchliches Publikum geschrieben und stützte sich stark auf biblische Themen und Werte. Doch während die „Restorative Justice“ in den Mainstream des kriminologischen Denkens und der Politik vorgedrungen ist, wurde die Bedeutung ihres ursprünglichen spirituellen Impulses heruntergespielt oder geleugnet, und die nachfolgende theologische Forschung hat wenig getan, um die Relevanz der restaurativen Perspektiven für Lehre und Nachfolge zu untersuchen.
In dieser Aufsatzsammlung untersucht Christopher D. Marshall, ein Bibelwissenschaftler und restaurativer Praktiker, der seine berufliche Laufbahn der Erforschung der Beziehung zwischen den beiden Bereichen gewidmet hat, wie friedensstiftende Christen das Zeugnis und die Autorität der Heiligen Schrift ehren können, einschließlich ihrer scheinbar gewaltbefürwortenden Stränge, während sie sich bemühen, an Gottes großem Werk in Christus teilzuhaben, der alles mit sich versöhnt, sei es auf Erden oder im Himmel, indem er Frieden stiftet durch das Blut seines Kreuzes (Kol 1,20).