Bewertung:

Das Buch ist eine überarbeitete Autobiografie von Dunnigan, die ihre bedeutenden Beiträge als Pionierin der Washingtoner Presse und ihre Rolle in der Bürgerrechtsbewegung beleuchtet. Es beleuchtet ihre Herausforderungen und Triumphe als afroamerikanische Frau in einer restriktiven Gesellschaft.
Vorteile:Die Leserinnen und Leser fanden das Buch sehr interessant und informativ über die Bürgerrechtsbewegung. Es bietet eine faszinierende Geschichte von Dunnigans Karriere und ihrem persönlichen Leben und zeigt ihre Entschlossenheit und ihren Einfluss. Das Buch wird auch als hervorragende Quelle für das Verständnis der lokalen Geschichte und als inspirierende Perspektive für afroamerikanische Kinder gelobt.
Nachteile:Einige Leser wünschten sich mehr Details über Dunnigans Lehrmethoden, insbesondere darüber, wie sie eine Einraumschule mit 45 Schülern leitete.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Alone atop the Hill: The Autobiography of Alice Dunnigan, Pioneer of the National Black Press
1942 machte Alice Allison Dunnigan, die Tochter eines Farmpächters aus Kentucky, eine journalistische Karriere, die sie schließlich bis ins Weiße Haus führte. Mit Alone atop the Hill hat Carol McCabe Booker Dunnigans 1974 im Selbstverlag erschienene Autobiografie für ein breites Publikum verdichtet und mit wissenschaftlichen Kommentaren versehen, die den historischen Kontext beleuchten. Dunnigans dynamische Geschichte offenbart ihre Bedeutung für den Journalismus, die Frauengeschichte und die Bürgerrechtsbewegung und schafft ein fesselndes Porträt einer bahnbrechenden Amerikanerin.
Dunnigan erzählt von ihren prägenden Jahren im ländlichen Kentucky, als sie um ihren Lebensunterhalt kämpfte, und schildert unverblümt und einfach, wie das Leben in einem Grenzstaat in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts war. Später nimmt sie die Leser mit nach Washington, D. C., wo wir ihren Aufstieg von einer Schreibkraft während des Zweiten Weltkriegs zu einer Reporterin erleben. Schließlich wurde sie die erste schwarze Reporterin, die im Weißen Haus akkreditiert war.
Sie durfte mit einem US-Präsidenten reisen.
Akkreditiert von den Pressegalerien des Repräsentantenhauses und des Senats.
Akkreditierung beim Außenministerium und dem Obersten Gerichtshof.
Sie wurde in die White House Newswomen's Association und den Women's National Press Club aufgenommen.
Und als Washingtoner Sportreporterin anerkannt.
Als Zeitgenossin von Helen Thomas und Vorläuferin von Ethel Payne begleitete Dunnigan Präsident Truman auf seiner Rundreise von Küste zu Küste und machte dabei einige Zwischenstopps.
Sie war die erste Reporterin, die Präsident Eisenhower zum Thema Bürgerrechte befragte.
Und sie berichtete für mehr als hundert schwarze Zeitungen auf der Titelseite über praktisch jedes Rassenthema, das dem Kongress, den Bundesgerichten und der Präsidialverwaltung vorgelegt wurde. Hier bietet sie einen ungehemmten, ungeschönten und ungeschminkten Blick auf das Terrain, die Akteure und die Politik in einer rauen nationalen Hauptstadt, die darum kämpfte, ihren Weg durch eine aufkeimende Rassenrevolution in der Nachkriegszeit zu finden.