Bewertung:

Das Buch erhält gemischte Kritiken. Viele Leser loben die aufschlussreiche Erforschung chronischer Kopfschmerzen und Schmerzen, bemängeln aber auch den langsamen Beginn und die Ungereimtheiten im Behandlungsansatz des Autors. Es findet bei denjenigen, die an ähnlichen Krankheiten leiden, großen Anklang und bietet ihnen sowohl Bestätigung als auch Kameradschaft in ihren Erfahrungen.
Vorteile:⬤ Sehr informativ und eine Mischung aus wissenschaftlichen Informationen und persönlichen Anekdoten.
⬤ Ermutigt Leser, die mit chronischen Schmerzen zu kämpfen haben, und hilft ihnen, sich weniger allein zu fühlen.
⬤ Bietet eine fesselnde Erzählung, die bei vielen, die unter chronischen Kopfschmerzen leiden, Anklang findet.
⬤ Enthält feministische Perspektiven auf chronische Krankheiten.
⬤ Viele Leserinnen und Leser fanden es nachvollziehbar, und einige gaben an, dass es ihnen half, ihre eigenen Erfahrungen zu artikulieren.
⬤ Schwache Anfangskapitel, die einige Leser als uninteressant empfanden.
⬤ Die schnelle Ablehnung bestimmter Behandlungen durch den Autor kann irreführende Botschaften über die Erfahrung mit chronischen Schmerzen vermitteln.
⬤ Langer und dichter Schreibstil, der nicht alle Leser ansprechen dürfte.
(basierend auf 46 Leserbewertungen)
All in My Head: An Epic Quest to Cure an Unrelenting, Totally Unreasonable, and Only Slightly Enlightening Headache
Im Alter von vierundzwanzig Jahren änderte sich das Leben von Paula Kamen schlagartig. Während sie ihre Kontaktlinsen einsetzte, störte die linke Linse eine Nervenkonstellation hinter ihrem Auge.
Der Schmerz war durchdringender als alle anderen Kopfschmerzen, die sie je erlebt hatte. Mehr als ein Jahrzehnt später hat sie immer noch Kopfschmerzen - genau dieselben Kopfschmerzen. Von chirurgischen Eingriffen über eine Reihe von Botox-Injektionen bis hin zu einer Übergießung mit litauischem Weihwasser, von einem Berg pharmazeutischer Produkte bis hin zur Aromatherapie und sogar einem vibrierenden Hut - „Alles in meinem Kopf“ ist eine Chronik der manchmal beängstigenden, meist absurden und immer unwirksamen Mittel, die Kamen - wie so viele andere - ausprobiert hat, um die Schmerzen zu lindern.
Geplagt und frustriert von Ärzten, die, selbst frustriert, ihre Schmerzen regelmäßig für psychosomatisch erklärten, lernte sie die Notlage von Millionen Menschen verstehen, die unter chronischen Schmerzen in ihren verschiedenen Formen leiden. Voller selbstironischem Humor und messerscharfem Bericht ist All in My Head die bemerkenswerte Geschichte von Geduld, Akzeptanz und Ausdauer im Angesicht furchtbarer Schmerzen.