Alles ist Kino: Das Arbeitsleben von Jean-Luc Godard

Bewertung:   (4,5 von 5)

Alles ist Kino: Das Arbeitsleben von Jean-Luc Godard (Richard Brody)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch stellt eine umfassende Untersuchung von Jean-Luc Godards Werk und Leben dar und hebt seine innovativen Beiträge zum Kino hervor, während es gleichzeitig umfangreiche Einblicke in seine persönlichen Erfahrungen bietet. Einige Rezensenten fanden jedoch, dass es sich zu sehr auf biografische Details konzentriert, während seine Filme nicht ausführlich besprochen werden.

Vorteile:

Detaillierte Analyse von Godards Filmen, aufschlussreicher Text mit vielen Zitaten und Interviews, ein Muss für Filmemacher und Kinoenthusiasten, gut geschrieben in einem fesselnden Stil, erhellendes Porträt eines komplexen Künstlers und eine erschöpfende Darstellung von Godards künstlerischem Weg.

Nachteile:

Einige Leser waren der Meinung, dass sich das Buch zu sehr auf Godards persönliches Leben und seine Biografie stützt, wodurch die Analyse seiner Filme manchmal in den Hintergrund gerät. Zu den Kritikpunkten gehören sachliche Ungenauigkeiten und ein Erzählstil, der es schwierig machen kann, die Qualität einzelner Filme zu beurteilen.

(basierend auf 16 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Everything Is Cinema: The Working Life of Jean-Luc Godard

Inhalt des Buches:

Der New Yorker Filmkritiker Richard Brody beschreibt in seinem Buch Everything Is Cinema: The Working Life of Jean-Luc Godard (The Working Life of Jean-Luc Godard) den lebenslangen künstlerischen Weg eines der einflussreichsten Filmemacher unserer Zeit ("The New York Times") mit großer Ernsthaftigkeit und Akribie.

Als Jean-Luc Godard die Ideale des Filmemachens mit den Realitäten der Autobiografie und des Zeitgeschehens verband, veränderte er das Wesen des Kinos. Im Gegensatz zu früheren Filmen wechselt Godards Werk fließend von der Fiktion zur Dokumentation, von der Kritik zur Kunst. Auch der Mann selbst entwirft wechselnde Bilder - kultureller Held, grimmiger Einzelgänger, gewiefter Geschäftsmann. Von Filmemachern als einer - wenn nicht sogar der wichtigste - Einfluss auf das Kino gepriesen, ist Godard in den modernen Kanon eingegangen, eine ebenso mysteriöse wie unverzichtbare Figur.

In Everything Is Cinema hat der Kritiker Richard Brody Hunderte von Interviews zusammengetragen, um den schwer fassbaren Regisseur und sein Werk zu entmystifizieren. Brody, der den technischen Erfindungen Godards ebenso viel Aufmerksamkeit schenkt wie den politischen Kräften der Nachkriegszeit, spannt einen Bogen von den frühen kritischen Schriften des Regisseurs über seinen Publikumserfolg mit Atemlos bis hin zur großen Vision seiner späteren Jahre. Er schildert anschaulich Godards wohlhabende, konservative Familie, seine unbeständige Politik und seinen turbulenten Umgang mit Frauen und anderen Filmemachern der Neuen Welle.

Alles ist Kino bestätigt Godards Größe und zeigt, dass seine Filme überall auf der Leinwand Spuren hinterlassen haben.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780805080155
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch

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