Bewertung:

All That Was von Tanya E. Williams erforscht die miteinander verwobenen Leben von Emily, einer jungen Anwältin, die mit der ungelösten Trauer über den Tod ihrer Eltern zu kämpfen hat, und Elizabet, einem Geist, der seit ihrem eigenen Tod in den 1930er Jahren in einer Kirche spukt. Als Emily die Geschichte der Kirche archiviert, stößt sie auf Elizabets Tagebücher und lernt, sich ihrem Schmerz zu stellen, was schließlich zur Selbstfindung und Heilung führt. Der Roman stellt die Themen Verlust, Liebe und das Übernatürliche nebeneinander und betont die zeitlose Natur der Trauer.
Vorteile:Das Buch wurde für seine emotionale Tiefe, den schönen Schreibstil und die einzigartige Doppelperspektive zwischen Vergangenheit und Gegenwart gelobt. Die Leser schätzten Williams' akribische historische Recherche und die gut entwickelten Charaktere, insbesondere Emily und Elizabet. Die Verbindung zwischen den Trauererfahrungen der beiden Frauen ist fesselnd, und die übernatürlichen Elemente verleihen der Erzählung eine fesselnde Wendung.
Nachteile:Einige Leser empfanden das Tempo als langsam und die Erzählung wurde gelegentlich durch überflüssige Details und einen abgehackten Dialog aufgehalten. Die Wahl der Drittperson-Perspektive für Emily stand in starkem Kontrast zur Ich-Perspektive für Elizabet, was bei einigen zu Verwirrung führte. Einige Rezensenten äußerten, dass die emotionale Natur der Geschichte bei ihnen nicht ankam, was zu Schwierigkeiten beim Engagement führte.
(basierend auf 66 Leserbewertungen)
All That Was
Getrennt durch ein Jahrhundert. Verbunden durch den Verlust. Wird die Untersuchung von allem, was war, Trost oder Unglück bringen?
Seattle, 2015. Emily Reed weigert sich, sich mit ihren Gefühlen aufzuhalten. Als die Anwältin im ersten Jahr mit einem Kirchenarchivierungsprojekt betraut wird, taucht sie in die Unterlagen ein, um sich vor ihrem eigenen Herzschmerz zu verstecken. Doch als sie entdeckt, dass ihre Eltern in genau dieser Kapelle geheiratet haben, muss sie sich dem Kummer stellen, den sie vor einem Jahrzehnt verdrängt hat.
Nach ihrem Tod im Jahr 1935 war Elizabet Thomas am Boden zerstört, als ihr geliebter Mann nicht auf der anderen Seite auf sie wartete. Als verlorene Seele ist sie in den letzten achtzig Jahren durch ihre Kirche gewandert und hat verzweifelt versucht, ihn zu finden. Und nun muss sie einen jungen, lebenden Anwalt davon überzeugen, dass das historische Gebäude erhalten und nicht verkauft und abgerissen werden sollte.
Als sie in dem Durcheinander im Keller des Gebäudes ein Tagebuch entdeckt, ist Emily erst gefesselt und dann bewegt von den Worten der toten Frau. Und als sich das Schicksal ihres Hauses enthüllt, stellt Elizabet fest, dass sie und die trauernde Archivarin mehr gemeinsam haben, als sie je vermutet hätte.
Können Emily und Elizabet sich selbst und ihr geliebtes Heiligtum retten?
All That Was ist ein erbaulicher, eigenständiger literarischer Frauenroman, der eng mit historischen Elementen verwoben ist. Wenn Sie Geschichten aus zwei Perspektiven, komplexe weibliche Charaktere und das Wiederaufleben verlorener Hoffnung mögen, dann werden Sie Tanya E. Williams' aufrüttelnde Geschichte lieben.