
Everyday Consumption in Twenty-First-Century Brazilian Fiction
Der alltägliche Konsum in der brasilianischen Belletristik des einundzwanzigsten Jahrhunderts ist die erste eingehende Studie, die die Darstellung des Konsums in der zeitgenössischen brasilianischen Prosa untersucht und aufzeigt, wie unsere Interaktionen mit Waren scheinbar unverbundene Bereiche des täglichen Lebens miteinander verbinden, wie z. B.
Essgewohnheiten, das Wachstum der Wohlstandstheologie und Vorstellungen von Erfolg und Misserfolg. Es ist auch der erste Text, der eine pluralistische Perspektive auf die Darstellung des Konsums in dieser Belletristik bietet, die über die Sorge um eine ästhetische Beurteilung der Kultur auf der Grundlage von Binaritäten wie gut/schlecht oder gehoben/abgewertet hinausgeht, die die Kritik an diesem literarischen Werk weitgehend geprägt haben.
Die aktuelle brasilianische Belletristik bietet eine Vielzahl von Perspektiven, um über unsere täglichen Interaktionen mit Waren nachzudenken und darüber, wie der Konsum uns alle auf subtile Weise beeinflusst. Die in diesem Buch analysierten Erzählungen zeigen ein breites Spektrum von mehr oder weniger hoffnungsvollen Darstellungen der Existenz in der Konsumkultur, von der totalisierenden Dystopie bis zur transformativen Hoffnung.