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Everyday Environmentalism
Everyday Environmentalism entwickelt eine Konversation zwischen marxistischen Theorien des Alltagslebens und neueren Arbeiten der politischen Stadtökologie und plädiert für eine Philosophie der Praxis in Bezug auf die Politik der städtischen Umwelt. Alex Loftus stützt seine theoretische Debatte auf empirische Studien über den Kampf um Wasser in den informellen Siedlungen von Durban, Südafrika, sowie auf die kreativen Handlungen aufständischer Kunstaktivisten in London und stützt sich dabei auf die Arbeit wichtiger marxistischer Denker, um "Umweltpolitik" neu zu definieren.
Eine marxistische Philosophie der Praxis - dass weltverändernde Ideen aus den Handlungen alltäglicher Menschen hervorgehen - liegt dem Buch zu Grunde. Unsere tägliche Realität, schreibt Loftus, ist aus den Verflechtungen sozialer und natürlicher Beziehungen gewoben, und als solche ist eine Art von Umweltpolitik automatisch in unser Leben integriert. Eine Folge der öffentlichen Anerkennung globaler Umweltveränderungen, so Loftus, ist jedoch das Wiederaufleben dualistischer Weltbilder: zum Beispiel, dass die Natur sich an arroganten menschlichen Gesellschaften rächt.
Dieses ehrgeizige Werk formuliert - mit Hilfe von Philosophen wie Luk cs, Gramsci, Lefebvre und anderen - eine Umweltpolitik neu, in der die alltägliche Subjektivität im Mittelpunkt einer revolutionären Politik steht.