
Literacy Experiences of Formerly Incarcerated Women: Sentences and Sponsors
In Literacy Experiences of Formerly Incarcerated Women: Sentences and Sponsors beleuchtet Melanie N. Burdick anhand narrativer Forschung die Lese- und Schreiberfahrungen ehemals inhaftierter Frauen und wie sich die Lese- und Schreiberfahrung auf ihr Leben ausgewirkt hat, sowohl während der Inhaftierung als auch beim Übergang zurück in die Gesellschaft.
Auf der Grundlage von Deborah Brandts Theorie des Alphabetisierungssponsorings (1998) untersucht Burdick sowohl die Masseninhaftierung von Frauen als auch ihren Zugang zur Alphabetisierung als Fragen des Feminismus und der sozialen Gerechtigkeit. Während das Lesen und Schreiben im Gefängnis oft durch Karikaturen von Inhaftierten, die aufgeklärt und reformiert werden, romantisiert wird, nimmt Burdick diese romantisierten Ansichten ins Visier und kritisiert ihre kontrollierenden und schädlichen Auswirkungen.
Dieses Buch beleuchtet die persönlichen und politischen Auswirkungen der Lese- und Schreiberfahrungen im Leben von Frauen, die in Familien und Schulen aufwachsen, das Gefängnissystem durchlaufen und in die Gesellschaft und das Hochschulwesen zurückkehren. Dabei vertritt sie die Ansicht, dass Lese- und Schreiberfahrungen politisch verortet sind und dass der Übergang aus dem Gefängnis ein komplexer Prozess ist, der durch Lese- und Schreiberfahrungen gekennzeichnet ist, die von einer konstruktiven Lese- und Schreiberförderung abhängen.