Bewertung:

Die Leser schätzen die nostalgische und evokative Qualität von „Alpine Apprentice: A Memoir“, und viele loben die schön geschriebene Prosa und die Fähigkeit, Erinnerungen zu wecken. Manche finden jedoch den Erzählstil verwirrend, weil es an klaren Themen mangelt.
Vorteile:Wunderschön geschrieben, weckt Nostalgie, fängt das Wesen der Schweiz ein, starke beschreibende Bilder, aufschlussreiche Reflexionen über das Erwachsenwerden und die persönliche Entwicklung, findet bei Lesern, die eine Verbindung zu den Themen haben, großen Anklang.
Nachteile:Die Erzählung kann verwirrend sein, da die Themen unklar sind, einige Leser könnten mit der Struktur Schwierigkeiten haben, nicht alle Erfahrungen finden bei jedem Anklang.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Alpine Apprentice
Sarah Gorham erzählt von ihrer Kindheit als rebellisches, unsicheres, wütendes Mädchen, das nach Übersee in eine winzige internationale Schule auf einem Bergsockel im Berner Oberland in der Schweiz geschickt wurde. Dort erlebte sie im Stil eines Bootcamps Entbehrungen, akute Peinlichkeiten und eine strenge erzieherische Anleitung, alles im Namen des Erwachsenwerdens.
Die Schweizer Landschaft hat sie mit ihren Paradoxien geprägt: unnachgiebige Hänge und Gipfel, von der Regierung kontrollierte Hügel und Täler - und auch die Sprachen, die sie lernen musste: die eine ruppig, die andere militaristisch. Obwohl ihr Aufenthalt nur zwei Jahre dauerte, war die Zeit dort so entscheidend für ihren Übergang zum Erwachsensein, dass sie Jahrzehnte später jede Nacht in Erinnerungen und Träumen an diese Jahre zurückkehrt.
Es gibt kurze Streifzüge durch die Wissenschaft des Überlebens einer Lawine, Sherlock Holmes' vorgetäuschten Tod an den Reichenbachfällen, die Ursprünge von Baiser und die Geschichte des Heimwehs und seines geistigen Zwillings, der Sehnsucht. Auf ihren Reisen spürt Gorham einer Erfahrung der Jugend nach, die sowohl quälend vertraut als auch seltsam exotisch ist.