Bewertung:

Insgesamt bietet das Buch eine erschöpfende und fesselnde Untersuchung des Watergate-Skandals aus der Sicht eines mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Journalisten. Die Rezensenten lobten die akribische Recherche, die detaillierten Einblicke und den außergewöhnlichen Schreibstil. Einige bemängelten jedoch kleinere Probleme, wie z. B. fehlende Seiten im Index.
Vorteile:⬤ Beispielhafte und erschöpfende Recherche.
⬤ Fesselnder Erzählstil, der das Interesse aufrecht erhält.
⬤ Umfassende Berichterstattung über weniger bekannte Ereignisse und Personen.
⬤ Ausgewogene und gut recherchierte Informationen.
⬤ Aufschlussreiche Zusammenhänge und Analysen, die für das heutige politische Klima relevant sind.
⬤ Kleinere Produktionsprobleme, wie fehlende Seiten im Index.
⬤ Das Buch kann aufgrund seiner Ausführlichkeit als dicht oder überwältigend empfunden werden.
(basierend auf 14 Leserbewertungen)
Nightmare: The Underside of the Nixon Years
Im Juli 1973 widmete das New York Times Magazine zum ersten Mal in seiner Geschichte eine ganze Ausgabe einem einzigen Artikel: Der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Journalist J.
Anthony Lukas berichtete über die bisherige Watergate-Geschichte. Sechs Monate später erschien ein zweiter Teil in einer weiteren vollständigen Ausgabe.
Später bat ihn die Times, eine dritte Ausgabe über das Amtsenthebungsverfahren zu schreiben, die jedoch wegen Nixons zwischenzeitlichem Rücktritt nie erschien. Aber Lukas' gesamte sorgfältige Berichterstattung über Nixons letzte Monate im Amt erscheint hier, zusammen mit zusätzlichen Informationen über jeden Aspekt von Watergate. J.
Anthony Lukas' Nightmare ist ein Meisterwerk der Recherche, das mit ausführlichen Charakterzeichnungen der Hauptakteure aufwartet und weithin als Haupttext der Watergate-Saga gefeiert wird. Für Geschichtsstudenten, die sich zum ersten Mal mit diesen Ereignissen befassen, offenbart dieses Buch in aller Tiefe das besondere Trauma einer Nation in Aufruhr; für diejenigen, die sich erinnern, werden die Umwälzungen und das, was auf dem Spiel stand, wieder zum Leben erweckt.