Bewertung:

Das Buch „Als der Senat für uns arbeitete“ von Michael Pertschuk bietet einen Einblick in die Arbeitsweise des Kongresses in einer Zeit des idealistischen politischen Engagements. Es hebt persönliche Erfahrungen und Anekdoten hervor, die veranschaulichen, wie die Regierung trotz der aktuellen Herausforderungen durch Parteilichkeit und Unternehmenslobbyismus effektiv im Dienste der Öffentlichkeit arbeiten kann.
Vorteile:Viele Leser fanden das Buch unterhaltsam, informativ und inspirierend und erhielten wertvolle Einblicke in den politischen Prozess und die Rolle der Mitarbeiter. Der erzählerische Ansatz machte komplexe politische Konzepte zugänglich und fesselnd. Die Erzählung spiegelt die Hoffnung auf zukünftige politische Fortschritte wider und ermutigt diejenigen, die sich für Politik oder den öffentlichen Dienst interessieren.
Nachteile:Einige Leser merkten an, dass das Buch zwar aufschlussreiche Anekdoten enthält, aber keine konkreten Lösungen für die aktuellen politischen Herausforderungen bietet. Es gibt ein Gefühl der Nostalgie für eine vergangene Ära effektiverer Regierungsführung, was die Leser angesichts des gegenwärtigen politischen Klimas verzagen lassen könnte.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
When the Senate Worked for Us: The Invisible Role of Staffers in Countering Corporate Lobbies
Jeder politisch denkende Amerikaner weiß, dass der Kongress von Sonderinteressen beherrscht wird, und viele Menschen können sich nicht an eine Zeit erinnern, in der der Kongress Gesetze im öffentlichen Interesse erlassen hat. In den 1960er und 70er Jahren waren die Lobbyisten zwar aggressiv, wurden aber von fortschrittlichen Senatoren und Abgeordneten bekämpft, wie mehrere Bücher dokumentiert haben.
Unerwähnt blieb der wichtige Beitrag, den unternehmerisch denkende Kongressmitarbeiter hinter den Kulissen leisteten. Sie pflanzten die Saat für Gesetzesentwürfe im öffentlichen Interesse in die Köpfe ihrer Chefs und wirkten dem Einfluss der Lobbyisten entgegen, um Gesetze in den Bereichen Verbraucherschutz, öffentliche Gesundheit und anderen Politikbereichen zu verabschieden, die nach einer wirksamen staatlichen Regulierung schrien. Sie verärgerten Nixons Berater John Ehrlichman, der sie als „Hummeln“ bezeichnete, eine Bezeichnung, die sie wie ein Ehrenabzeichen trugen.
Für seinen Insiderbericht stützt sich Pertschuk auf zahlreiche Interviews sowie auf seine fünfzehnjährige Tätigkeit im Handelsausschuss des Senats, dessen Vorsitz Senator Warren Magnuson innehatte, sowie auf seine Tätigkeit als Direktor des Ausschusses der Demokraten. Dieser Ausschuss wurde, wie Ralph Nader es formulierte, „der große Bahnhof für Verbraucherschutzverfechter“.