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When the Wind Came
In dieser zeitgemäßen, poetischen Geschichte über Hoffnung inmitten von Verlust erinnert uns die renommierte Autorin und Geschichtenerzählerin Jan Andrews mit ihrem berührenden Bilderbuch daran, dass selbst an den dunkelsten Tagen immer ein Licht zu finden ist. Zunächst ist es ein ganz normaler Tag für ein Mädchen auf dem Bauernhof ihrer Familie.
Doch schon bald nimmt der Wind zu. Er bläst stärker und stärker und stärker. Ihre Mutter schnappt sich ihren kleinen Bruder.
Ihr Vater öffnet die Tür zum Wurzelkeller. Die Familie drängt sich hinein und sitzt in der Dunkelheit. Als sie endlich wieder herauskommen, ist ihr Zuhause verschwunden.
Durch eine Reihe kurzer Sätze, von denen viele mit "Ich erinnere mich..." beginnen, teilen die Leser mit dem Mädchen ihre Erfahrung von Schock, Schrecken, Traurigkeit und schließlich Hoffnung. Das letzte Bilderbuch der renommierten und preisgekrönten Kinderbuchautorin und Geschichtenerzählerin Jan Andrews ist eine wunderschöne, von Gnade erfüllte Geschichte über Widerstandskraft. Aus der Sicht eines Kindes und aus der Perspektive des Erinnerns schildert Andrews in ausdrucksstarken Worten, wie man selbst in den schlimmsten Zeiten Freude und Lachen finden kann, und spendet so Trost.
Dorothy Leung verwendet fließende Linien, um die Energie und den emotionalen Bogen der Geschichte zu vermitteln, während sich ihre Bilder schnell vom Gewöhnlichen zum Außergewöhnlichen bewegen. Angesichts der vielen Naturkatastrophen und der von Menschen verursachten Katastrophen, von denen Kinder jeden Tag betroffen sind, bietet dieses täuschend einfache Buch einen sanften Diskussionsanstoß, da es eine universelle Erfahrung durch eine spezielle Geschichte einfängt.