Bewertung:

Die Rezensionen zu Kieron Dyers Autobiografie sind im Allgemeinen positiv ausgefallen und betonen die Ehrlichkeit und die fesselnde Erzählweise des Autors. Die Leser schätzten den Einblick in sein Leben, seine Karriere und die Herausforderungen, mit denen er konfrontiert war, vor allem in Bezug auf Verletzungen und Medienpräsenz. Viele fanden das Buch zugänglich und unterhaltsam, sowohl für Fußballfans als auch für diejenigen, die mit diesem Sport nicht vertraut sind.
Vorteile:Ehrlicher und offener Bericht über sein Leben und seine Karriere, fesselnde Erzählung, aufschlussreiche Einblicke in persönliche Erfahrungen und Kämpfe, leicht zu lesen mit mundgerechten Kapiteln, eine Mischung aus Erzählungen auf dem Spielfeld und abseits des Spielfelds, gute Lektionen für junge Leser, und der Schreibstil ist besser als bei typischen Fußball-Autobiografien.
Nachteile:Einige Leser waren der Meinung, dass das Buch das Talent von Dyer nicht genügend zur Geltung bringt, und einige merkten an, dass es zwar unterhaltsam sei, sie aber schon bessere Autobiografien gelesen hätten. Eine häufige Beschwerde betraf die Zeitungen, die Teile des Buches in Fortsetzungen veröffentlichten, was das Leseerlebnis beeinträchtigt haben könnte.
(basierend auf 27 Leserbewertungen)
Old Too Soon, Smart Too Late: My Story
Kieron Dyers Memoiren Old Too Soon, Smart Too Late sind das erste intime und schonungslose Porträt der Misserfolge und Exzesse der Generation englischer Fußballer, die durch den Boom des Fußballs nach der Weltmeisterschaft 1990 und die Explosion der Premier League über ihre kühnsten Träume hinaus reich wurden. Es ist genauso brutal ehrlich und selbstbewusst wie die Bestseller No Nonsense von Joey Barton und GoodFella von Craig Bellamy.
In der öffentlichen Wahrnehmung wurde Kieron Dyer zum Symbol für vieles, was an einer Gruppe von Fußballspielern, die als "Baby-Bentley-Generation" bekannt ist, selbstzerstörerisch war. Dyer, der von der Boulevardpresse den Spitznamen "The King of Bling" erhielt, war in viele der Skandale verwickelt, die die Geschichte einer talentierten Generation von Spielern prägten, die so viel versprachen und so wenig hielten.
Der forsche junge Mann ist nun verschwunden, und an seine Stelle ist der ruhige, fürsorgliche, weise Mann getreten, der 2015 bei „I'm a Celebrity, Get me Out of Here“ so beliebt war. Dyer erzählt kompromisslos, wie eine Generation talentierter englischer Fußballer, die aus einer Arbeiterklasse-Kindheit in eine Welt voller Glanz, Glamour, Reichtum und Versuchung entlassen wurden, mit dem Reichtum, der sich ihnen bot, nicht zurechtkam und oft daran zerbrach.
In Old Too Soon, Smart Too Late geht es um einen Moment in der Zeit, eine soziale und historische Aufzeichnung des englischen Fußballs zu Beginn seines Goldrausches. Für Dyer bringt das Ende des Buches ein gewisses Maß an persönlicher Erlösung und Frieden, aber für den englischen Fußball bleibt nur das Gefühl der Verschwendung und des Bedauerns über eine verpasste Chance.