Bewertung:

Altermundos ist eine bedeutende Aufsatzsammlung, die spekulative Chicano- und Latino-Literatur neu vorstellt und aufwertet und dabei Themen wie Feminismus, Queerness, Postkolonialismus und soziale Gerechtigkeit behandelt. Das Buch verbessert das Verständnis für die Werke von Autoren wie Ernesto Hogan und erforscht die Überschneidung verschiedener Genres, indem es neue Perspektiven auf unterrepräsentierte Erzählungen in Sci-Fi, Fantasy und Horror bietet.
Vorteile:Bietet einen neuen Blick auf klassische Chicano-Werke, beleuchtet Latino-Science-Fiction, -Fantasy und -Horror, bereichert das Verständnis durch kritische Essays, verbindet historische und spekulative Erzählungen und stärkt das Selbstbewusstsein durch Erzählungen, die sich mit sozialen Themen befassen.
Nachteile:Einige Werke stammen aus der Peripherie und sind im Vergleich zur Mainstream-Sci-Fi und -Fantasy vielleicht weniger bekannt oder unterbewertet, was die Vertrautheit des Publikums mit den behandelten Themen möglicherweise einschränkt.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
Altermundos: Latin@ Speculative Literature, Film, and Popular Culture
Spekulative Fiktion - die sowohl Science Fiction als auch Fantasy umfasst - hat sich zu einem dynamischen Bereich innerhalb der Chicana/o und Latina/o Studies entwickelt, der neue kritische Vokabulare und Ansätze zu Themen wie Kolonialismus und Moderne, Immigration und Globalisierung, Rasse und Geschlecht hervorbringt.
Als erste Sammlung, die sich mit der spekulativen Kulturproduktion von Chicana/o und Latina/o befasst, bietet Altermundos: Latin@ Speculative Literature, Film, and Popular Culture eine umfassende Alternative zur Sichtweise der spekulativen Fiktion als ein weitgehend weißes, männliches, eurozentrisches und heteronormatives Genre. Es enthält Originalaufsätze von mehr als fünfundzwanzig Wissenschaftlern sowie Interviews, Manifeste, Kurzgeschichten und neue Werke von Chicana/o und Latina/o Künstlern.