Bewertung:

Das Buch „On the Wild Edge“ von David Petersen ist eine Mischung aus persönlichen Erzählungen, Reflexionen über die Natur und Kritik an der modernen Gesellschaft aus der Sicht eines Mannes, der ein einfaches Leben in den Colorado Rockies führt. Die Rezensenten sind unterschiedlicher Meinung: Sie loben den lyrischen Stil und die Themen der Selbstversorgung und kritisieren die politischen Untertöne und die vermeintliche Selbstgerechtigkeit.
Vorteile:⬤ Wunderschöner Schreibstil, der den Leser fesselt und ein Gefühl des Seins in der Natur hervorruft.
⬤ Themen, die zum Nachdenken anregen, wie man einfach leben und die Umwelt respektieren kann.
⬤ Reichhaltige persönliche Geschichten, die bei Naturliebhabern und Naturinteressierten Anklang finden.
⬤ Inspirierend für Leser, die einen weniger materialistischen Lebensstil in Betracht ziehen.
⬤ Die politischen Kommentare des Autors können von den Naturbeschreibungen ablenken.
⬤ Manche finden den Tonfall selbstgerecht und verbittert gegenüber der modernen Gesellschaft.
⬤ Einige Leser waren der Meinung, dass es der Erzählung an einem starken Handlungsstrang mangelt, was zu Enttäuschungen führte.
⬤ Nicht ansprechend für diejenigen, die traditionelle Abenteuergeschichten bevorzugen.
(basierend auf 25 Leserbewertungen)
On the Wild Edge: In Search of a Natural Life
Meinungsfreudig und bilderstürmerisch, schreibt Petersen mit Humor und einem ausgefeilten Handwerk, das Fans von Edward Abbey begeistern wird. -- Library Journal (starred review)
Vor fünfundzwanzig Jahren zogen David Petersen und seine Frau Caroline nach Laguna Beach, Kalifornien, und tauschten es gegen eine gemütliche, handgefertigte Hütte in der Wildnis ein. Heute kennt er dieses Gebirgsland so gut, wie man sein Zuhause nur kennen kann.
Petersen fasst ein Vierteljahrhundert in den Abenteuern von vier Hochgebirgs-Jahreszeiten zusammen und verfolgt die Mühen des Überlebens von der Schneeschmelze, die die Ankunft des Frühlings ankündigt, bis hin zum Niedergang und Tod von Herbst und Winter, die den fruchtbaren Boden für die Wiedergeburt im nächsten Jahr schaffen werden.
Früher haben wir Henry David Thoreau oder Aldo Leopold zugehört, heute ist Petersen an der Reihe. Seine Beobachtungen sind lyrisch, wissenschaftlich und kommen von Herzen. Er bekräftigt Thoreaus Diktum: „In der Wildheit liegt die Bewahrung der Erde“. In seiner geheimnisvollen und gefühlvollen Prosa sind seine Worte ein Plädoyer für das Überleben der noch verbliebenen Wildnis.
„Viele von uns würden gerne ein bewussteres und einfacheres Leben führen, aber nur wenige können es und noch weniger tun es. David Petersen ist einer der wenigen Menschen unter uns, die ein wildes Leben mit einem kultivierten Geist führen... Er hat eine Landkarte geschaffen, der wir alle folgen können."--Terry Tempest Williams, Autor von The Open Space of Democracy.